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Über die Geschichte: Die Geschichte der goldenen Zikade ist ein Legend aus china, der im Ancient spielt. Diese Poetic Erzählung erforscht Themen wie Courage und ist geeignet für All Ages. Sie bietet Moral Einblicke. Eine mythische Reise voller Mut und Transformation im alten China.
Im Herzen des alten Chinas, wo die Berge endlos in die Höhe ragten und die Flüsse sich wie silberne Schlangen schlängelten, entstand eine eigentümliche Legende – die Geschichte der Goldenen Zikade. Diese Geschichte, die von Generation zu Generation weitergegeben wurde, handelt von Transformation, Mut und der beständigen Stärke des menschlichen Geistes.
Alles beginnt in einem abgelegenen Dorf, eingebettet am Fuße des heiligen Berges Jiuhua, wo die himmlischen und irdischen Reiche angeblich aufeinandertreffen.
In einem ruhigen Dorf, versteckt zwischen hoch aufragenden Bambuswäldern, lebte ein Junge namens Ming. Ming war kein gewöhnliches Kind. Seine scharfen Augen und zarten Ohren ermöglichten es ihm, Flüstern zu hören, das vom Wind getragen wurde, und Sterne zu sehen, die anderen verborgen blieben. Doch trotz dieser Gaben führte Ming ein bescheidenes Leben. Er verbrachte seine Tage damit, Reisfelder zu pflegen und seiner alten Mutter zu helfen. Eines schicksalhaften Abends kam ein geheimnisvoller Mönch ins Dorf. Seine Gewänder waren zerlumpt, und seine Augen spiegelten eine Mischung aus Weisheit und Traurigkeit wider. Als die Dorfbewohner ehrfürchtig zusammenkamen, begann der Mönch von einer Prophezeiung zu sprechen: „Wenn die Sonne die Gipfel des Berges Jiuhua küsst und die goldene Zikade aus der alten Kiefer hervorgeht, wird ein großer Wandel das Land ereilen. Derjenige, der der Zikade folgt, wird das Schicksal des Reiches tragen.“ Neugierig, aber skeptisch, wiesen die Dorfbewohner den Mönch als umherwandernden Exzentriker ab. Doch Ming spürte eine tiefe Regung in seiner Seele, als ob die Worte für ihn bestimmt waren. Entschlossen, die Wahrheit zu entdecken, wagte Ming sich in die dichten Wälder am Fuße des Berges Jiuhua. Die Luft war kühl und trug den erdigen Duft von Moos und Wildblumen mit sich. Nach Tagen der Suche stieß Ming auf eine uralte Kiefer, deren Rinde abgenutzt war und deren Äste sich gen Himmel streckten. Auf ihrem knorrigen Stamm ruhte eine goldene Zikade, deren Flügel im Licht wie geschmolzene Sonnenstrahlen schimmerten. Vorsichtig streckte Ming seine Hand aus. Als seine Finger das zarte Wesen berührten, erhob es sich plötzlich in die Luft und tauchte tiefer in den Wald ein. Gesteuert von einem inneren Drang folgte Ming der Zikade und fand sich auf gefährlichen Pfaden wieder, über schnell fließende Bäche und steile Felshänge kletternd. Jeder Schritt schien von einer unsichtbaren Kraft geleitet. Die Zikade führte ihn zu einer versteckten Grotte, wo ein ätherisches Leuchten die Dunkelheit erhellte. Dort entdeckte er eine kunstvolle Schatulle, verziert mit Schnitzereien von Drachen und Phönixen. Innen befand sich eine goldene Schriftrolle mit alten Symbolen beschriftet. „Nur die mit reinem Herzen können die Weisheit der Zikade entschlüsseln“, hallte eine Stimme aus den Schatten. Erschrocken drehte sich Ming um und erblickte den Mönch aus seinem Dorf, dessen Gestalt nun strahlend und überirdisch wirkte. Der Mönch erklärte, dass die Schriftrolle die Geheimnisse der Goldenen Zikade enthielt – ein mythisches Wesen, das Wiedergeburt und Erleuchtung symbolisiert. Um ihre Macht zu entfesseln, müsste Ming drei Prüfungen bestehen: die Prüfung der Geduld, die Prüfung des Mitgefühls und die Prüfung der Weisheit. Die erste Prüfung führte Ming auf einen trostlosen Berggipfel, wo er die Aufgabe hatte, bis zum Morgengrauen unter einem Wasserfall zu meditieren. Die eisigen Ströme prüften seine Ausdauer, doch Mings Entschlossenheit blieb unerschütterlich. Die zweite Prüfung brachte ihn in ein vom Dürre geplagtes, hungerndes Dorf. Mit seinen spärlichen Vorräten teilte Ming das Wenige, das er hatte, und gewann so die Dankbarkeit der Dorfbewohner. Im Gegenzug teilten sie einen wichtigen Hinweis, der ihn auf seiner Reise leiten sollte. Die letzte Prüfung führte Ming in eine labyrinthartige Höhle, die mit Illusionen gefüllt war. Hier begegnete er Phantomen seiner tiefsten Ängste. Mit der Weisheit der Schriftrolle konnte Ming die Täuschungen durchschauen und ging siegreich hervor. Nach Abschluss der Prüfungen kehrte Ming zur Grotte zurück. Die goldene Zikade senkte sich vom Himmel herab und ruhte auf seiner Schulter. Der Mönch enthüllte, dass Ming auserwählt wurde, der Hüter der Macht der Zikade zu werden – eine Kraft, die dem Reich Harmonie bringen konnte. Als Ming sein Schicksal annahm, löste sich die Zikade in einem goldenen Nebel auf und verschmolz mit seinem Geist. Er spürte einen Energieschub und Klarheit, als fließe das Universum selbst durch ihn hindurch. {{{_04}}} Ming kehrte als veränderter Mann in sein Dorf zurück. Mit der Weisheit und Kraft der Goldenen Zikade vermittelte er zwischen Konflikten, brachte Wohlstand und inspirierte andere, Mut und Mitgefühl zu zeigen. Seine Geschichte verbreitete sich im ganzen Land und verwandelte die Legende in eine lebendige Wahrheit. Im Laufe der Jahre wurde Mings Erzählung zum Grundstein kultureller Traditionen. Die Dorfbewohner feierten jedes Jahr das Festival der Goldenen Zikade, bei dem sie Laternen anzündeten, um seine Reise und die daraus gewonnenen Lektionen zu ehren. Selbst als Mings sterbliches Leben zu Ende ging, bestand das Erbe der Goldenen Zikade fort und erinnerte zukünftige Generationen an die transformative Kraft von Selbstlosigkeit und Widerstandsfähigkeit.Die Prophezeiung entfaltet sich
Die Begegnung
Prüfungen des Goldenen Pfades
Das Geschenk der Zikade
Ein wiedergeborenes Erbe