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Über die Geschichte: The Gift of the Magi ist ein Realistic Fiction aus united-states, der im 19th Century spielt. Diese Simple Erzählung erforscht Themen wie Romance und ist geeignet für All Ages. Sie bietet Moral Einblicke. Eine herzliche Geschichte von Liebe, Opfer und dem wahren Geist des Gebens.
In einer bescheidenen Wohnung kämpfen zwei Menschen – ein Ehemann und eine Ehefrau – mit ihren Finanzen, besonders während der Weihnachtszeit. Diese Geschichte handelt nicht von Reichtum oder Pracht, sondern von der tiefsten Form der Liebe und des Opfers. Jim und Della Young sind ein verheiratetes Paar, das in einer bescheidenen Wohnung lebt, ein Leben in stiller Einfachheit führt und dennoch tiefe Liebe empfährt. Als Weihnachten näher rückt, sind beide tief besorgt darüber, dass sie sich kein bedeutungsvolles Geschenk machen können. Doch die wahre Geschichte liegt nicht darin, was sie schließlich geben, sondern in dem Preis, den jeder von ihnen zahlt, um seine Liebe zueinander auszudrücken.
Es war Heiligabend, und Della, eine junge und schöne Frau, war beunruhigt. Sie saß an dem kleinen Tisch in ihrer spärlich eingerichteten Wohnung und zählte das Geld, das sie sich mühsam zusammengespart hatte. Nur 1,87 Dollar. Das war alles, was sie noch hatte, nachdem sie monatelang jeden Cent gespart hatte. Die Ferienzeit sollte eine Zeit der Freude und des Gebens sein, aber Della empfand nur Verzweiflung. Wie sollte sie mit so wenig Geld ein passendes Geschenk für ihren Ehemann Jim kaufen? Jim arbeitete hart und verdiente nur ein geringes Gehalt, aber sie kamen kaum über die Runden. Ihre Wohnung spiegelte ihre bescheidenen Verhältnisse wider – ein abgenutztes Sofa, ein kleiner Herd und dünne Vorhänge, die kaum die Kälte des Dezembers abhielten. Doch trotz ihrer finanziellen Schwierigkeiten liebten sich Jim und Della tief. Ihre Liebe war ihr Reichtum, auch wenn sie nicht die Art von Reichtümern bot, die man in einem Geschäft kaufen konnte. Della starrte auf ihr Spiegelbild und fuhr mit den Fingern durch ihr langes, dickes Haar – die einzige Sache, auf die sie wirklich stolz war. Ihr Haar war ihre Krönung, die in satten, seidigen Wellen ihren Rücken hinabfiel. Sie hatte sich oft gefragt, ob Jim ihr Haar so sehr bewunderte wie sie selbst, denn es war ihr schönstes Merkmal. Doch als ihre Augen ihr Spiegelbild erfassten, überkam sie ein plötzlicher Gedanke. Sie könnte ihr Haar verkaufen. Ihr Herz machte einen Sprung, als die Idee Wurzeln schlug, aber könnte sie das wirklich tun? Jim liebte ihr Haar; es war ein Symbol ihrer Schönheit. Doch mit Weihnachten vor der Tür und ihrem Herzen, das danach verlangte, Jim etwas Würdiges zu geben, fühlte sich die Entscheidung fast unvermeidlich an. Della warf schnell ihren Mantel und Hut an, entschlossen, das Opfer zu bringen. Sie eilte die schneebedeckten Straßen der Stadt hinunter, ihr Geist raste mit Gedanken an Jim und daran, wie sehr er mehr verdiente, als sie sich leisten konnte. Nach ein paar Minuten zu Fuß erreichte sie ein Geschäft mit einem Schild, auf dem stand: „Mme. Sofronie. Haarwaren aller Art.“ Della zögerte einen Moment, ihre Finger umklammerten ihr Haar fest. Aber sie drängte sich durch die Tür, entschlossen. Drinnen wurde sie von einer kalten, geschäftsmäßigen Frau ohne Emotionen begrüßt. „Willst du mein Haar kaufen?“ fragte Della, ihre Stimme bebte vor Unsicherheit. „Lass mich es sehen,“ antwortete die Frau. Della löste ihre Haare, sodass die goldene Masse sich um ihre Schultern legte. Die Frau untersuchte es sorgfältig, bevor sie anbot: „Zwanzig Dollar.“ „Verkauft,“ antwortete Della, kaum in der Lage, die Tränen zurückzuhalten, die sich in ihren Augen bildeten. Es war erledigt. Ihr Haar, das Einzige, was sie schön fühlte, war nun weg, ersetzt durch ein Gefühl von Pflicht und Opfer. Mit dem Geld in der Tasche wandte sich Della durch die geschäftigen Läden und suchte nach dem perfekten Geschenk für Jim. Ihre Liebe zu ihm befeuerte ihre Entschlossenheit, und nach einiger Zeit fand sie genau das, wonach sie suchte – eine einfache, aber elegante Platinkette für Jims wertvolle Besitz: seine Golduhr. Die Uhr war ein Familienerbstück, das über Generationen weitergegeben wurde, aber Jim hatte nie eine richtige Kette dafür besessen. Jetzt würde er eine haben. Während Della sich beeilte, nach Hause zu kommen und sich auf den Abend vorzubereiten, konnte sie trotz des Verlusts ihrer Haare ein Gefühl der Aufregung nicht verbergen. Sie stellte sich Jims Gesicht vor, wenn er ihr Geschenk öffnete. Sie hatte es geschafft – sie hatte etwas gefunden, das seiner Liebe würdig war, auch wenn es bedeutete, ihr wertvollstes Besitzstück zu opfern. Inzwischen stand auch Jim vor einem Dilemma. Er liebte Della von ganzem Herzen, und der Gedanke, sie an Weihnachten zu enttäuschen, erfüllte ihn mit Trauer. Er hatte kein Geld, um ihr ein Geschenk zu kaufen, aber er wusste, dass Della etwas Besonderes verdiente. Als er nach der Arbeit die überfüllten Straßen hinunterging, streifte seine Hand gedankenverloren seine Taschenuhr. Seine Uhr war das Einzige Wertvolle, das er besaß, ein Symbol des Erbes seiner Familie. Aber mehr noch war es etwas, das Della immer bewundert hatte. Jims Schritte wurden schwerer, als er auf ein Pfandhaus zukam. Er zögerte an der Tür, aber der Gedanke an Della trieb ihn voran. Drinnen präsentierte er dem Pfandleiher die Uhr, die dieser genau untersuchte. „Ich kann Ihnen zwanzig Dollar dafür geben,“ sagte der Pfandleiher. Jim schluckte schwer. Zwanzig Dollar waren nicht viel, aber es reichte aus, um etwas Schönes für Della zu kaufen. Mit schwerem Herzen nahm Jim das Geld an, wohl wissend, dass er etwas Unersetzliches aufgab. Er verließ das Pfandhaus und durchwanderte die Geschäfte, auf der Suche nach dem perfekten Geschenk für Della. Es dauerte nicht lange, bis er es fand – ein Set schöner, kunstvoll verzierter Kämme, entworfen für langes, fließendes Haar. Jim hatte oft gesehen, wie Della sie in den Schaufenstern bewunderte, und er wusste, wie sehr sie sie lieben würde. Mit den Kämmen in der Hand eilte Jim nach Hause, begierig darauf, sein Geschenk der Frau zu überreichen, die er verehrte. Als Jim an diesem Abend durch die Tür ihrer kleinen Wohnung trat, wurde er von dem Anblick Della's begrüßt, die nervös auf ihn wartete. Ihr Haar, einst lang und fließend, war nun kurz geschnitten und reichte kaum bis zu ihren Ohren. Jim blieb mitten im Gang stehen, sein Gesicht zeigte Überraschung und Verwirrung. „Della,“ flüsterte er, „was ist mit deinen Haaren passiert?“ Della lächelte schwach und versuchte, ihre Nervosität zu verbergen. „Ich musste es tun, Jim. Ich habe es verkauft, um dir ein Weihnachtsgeschenk zu kaufen.“ Jims Augen wurden weicher, als er auf sie zuging. „Du hast deine Haare für mich geschnitten?“ „Ja,“ antwortete Della zitternd. „Aber sie werden nachwachsen. Und schau! Ich habe dir das gekauft.“ Sie reichte ihm die Platinkette, ihr Herz pochte, während sie auf seine Reaktion wartete. Jim starrte einen Moment lang auf die Kette, bevor er etwas aus seiner Tasche zog. „Della,“ sagte er leise, „ich habe meine Uhr verkauft, um dir das zu kaufen.“ Er öffnete seine Hand und zeigte das Set schöner Kämme, genau die, die Della so oft bewundert hatte. Für einen Moment herrschte Stille im Raum, während beide verarbeiteten, was geschehen war. Della starrte auf die Kämme, ihre Augen füllten sich mit Tränen. Sie konnte sie jetzt nicht verwenden, nicht mit ihren kurzen Haaren. Und Jim, ohne seine Uhr, hatte keinen Bedarf mehr an der Kette. Doch in diesem Moment empfanden sie keine Reue. Stattdessen erkannten sie die Tiefe ihrer Liebe zueinander. Jeder von ihnen hatte etwas Wertvolles aufgegeben, nicht für sich selbst, sondern für den anderen. Jim und Della standen dort, hielten ihre Geschenke in den Händen und spürten das Gewicht ihrer Opfer. Doch als sie sich ansahen, entstand ein warmes, tiefes Verständnis zwischen ihnen. Weihnachten ging nicht um die materiellen Geschenke, auf die sie verzichtet hatten, sondern um die Liebe, die diese Geschenke inspiriert hatte. Jim nahm sanft Dellas Hand, und sie setzten sich gemeinsam an den kleinen Tisch, an dem das Abendessen auf sie wartete. Die Kämme und die Platinkette lagen zwischen ihnen auf dem Tisch, Symbole ihrer Opfer, aber mehr noch Symbole ihrer Liebe. „Ich schätze, wir sind ein wenig töricht, oder?“ sagte Della lachend durch ihre Tränen. Jim lächelte und schüttelte den Kopf. „Nein, Della, wir sind nicht töricht. Wir sind die reichsten Menschen der Welt, weil wir einander haben.“ Und so tauschten Jim und Della in dieser kleinen Wohnung an Heiligabend das größte Geschenk von allen aus – ihre Liebe. Die materiellen Geschenke, die sie mit so viel Opfer gebracht hatten, waren nun irrelevant im Vergleich zu der Bindung, die sie teilten. Sie hatten durch ihre Handlungen bewiesen, dass ihre Liebe stärker war als jeder materielle Besitz, reicher als jede Geldsumme und wertvoller als jedes gekaufte Geschenk. Ihre Geschichte würde ein Zeugnis für den wahren Geist des Gebens werden – nicht das Geben von materiellen Dingen, sondern das totale und bedingungslose Geben von sich selbst für die Person, die man liebt. Als der Abend zur Neige ging, legte Della ihren Kopf auf Jims Schulter, und sie beobachteten, wie der Schnee sanft draußen vor dem Fenster fiel. Die Welt draußen war kalt und hart, aber in ihrer kleinen Wohnung herrschten Wärme, Liebe und Frieden. Die Geschichte von Jim und Della Young, so einfach sie auch war, hallt durch die Zeiten. Sie sind die Heiligen Drei Könige, die Weisen, die die wahre Bedeutung des Gebens verstanden. Es ging nicht um die Geschenke, die sie gaben, sondern um die Liebe, die diese Geschenke inspirierte. In diesem Sinne machten ihre Opfer sie weit reicher, als sie es je durch Geld oder materielle Besitztümer hätten werden können. Jim und Della lebten vielleicht in Armut, aber ihre Liebe machte sie zu den Reichsten von allen.Teil I: Der Rahmen eines Kampfes
Teil II: Jims Opfer
Teil III: Der Moment der Wahrheit
Teil IV: Ein Größeres Geschenk
Epilog: Die Weisen