Lesezeit: 9 min

Über die Geschichte: Der Ewige Pakt ist ein Legend aus germany, der im Medieval spielt. Diese Dramatic Erzählung erforscht Themen wie Courage und ist geeignet für Adults. Sie bietet Cultural Einblicke. Eine zeitlose Geschichte von Mut, Mystik und dem unvergänglichen Band zwischen Mensch und Natur.
In den Tiefen des Schwarzwaldes in Deutschland, wo Sonnenlicht darum kämpft, das Blätterdach zu durchdringen, und Nebel durch die alten Eichen flüstert, liegt das versteckte Dorf Nielsön. Von Geheimnissen umhüllt und von der modernen Welt vergessen, ist Nielsön ein Ort der Legenden – ein Dorf, das aus der Zeit herausgearbeitet wurde, wo die Menschen nach Traditionen leben, die älter sind als jede Erinnerung.
Im Herzen der Überlieferungen von Nielsön steht eine Geschichte, die das Alltägliche übersteigt – die Geschichte eines Ritterpakte mit dem Übernatürlichen, einer Prophezeiung, die im Wind geschrieben steht, und einer Bindung zwischen einem Jungen und der Wildnis. Es ist eine Legende, die die Seele des Dorfes definiert – eine Geschichte von Licht, das gegen Dunkelheit kämpft, von Loyalität, die geprüft wird, und einem Helden, der aufsteht, um einer Welt im Umbruch zu begegnen.
Die Ursprünge von Nielsön reichen fast sieben Jahrhunderte zurück, in eine Zeit, als das Heilige Römische Reich ein zerfallenes Land von Kriegsherren und unaufhörlichen Kämpfen war. Sir Wilhelm von Niels, ein renommierter Ritter, war von den endlosen Schlachten desillusioniert, die das Land verwüsteten. Nach dem Verlust seiner Verwandten durch eine verheerende Belagerung legte Wilhelm sein Schwert nieder und floh tief in den Schwarzwald, auf der Suche nach Trost in dessen stiller Umarmung. Wilhelms Wanderungen brachten ihn an den Rand der Verzweiflung. Tage lang stapfte er durch die labyrinthartigen Pfade des Waldes, seine Vorräte schwanden, sein Geist gebrochen. In der siebten Nacht, als er unter einer uralten Eiche zusammenbrach, wurde er durch den scharfen Schrei eines Raben geweckt. Der Rabe, größer als jeder, den Wilhelm je gesehen hatte, landete vor ihm. Seine Federn glänzten wie Onyx im Mondlicht, und seine Augen funkelten mit einer Intelligenz, die fast menschlich erschien. Er krächzte und schlug mit den Flügeln, um ihn zu folgen. Verzweifelt und fasziniert gehorchte Wilhelm. Stundenlang führte ihn der Rabe durch verwinkelte Pfade, bis sie ein abgelegenes Tal erreichten. Dort, an den Bergen gelegen, lag eine Lichtung, die von der Zeit unberührt geblieben war. Ein kristallklarer Bach floss hindurch, und die Luft trug eine seltsame, friedliche Energie. Hier gründete Wilhelm das Dorf Nielsön. Er schwor dem Raben, den er Nacht nannte, einen Eid, das Land und seine Geheimnisse vor allen zu schützen, die Schaden anrichten wollten. Nacht war kein gewöhnlicher Rabe. Er war ein Waldgeist, ein Wächter, der an das Land gebunden war. Wilhelms Eid schmiedete eine heilige Bindung zwischen der Blutlinie von von Niels und dem Wald selbst. Nacht gewährte Wilhelm seinen Schutz und gewährte dem Dorf Frieden und verborgenheit vor der Außenwelt. Doch mit dem Pakt kam eine Prophezeiung: > "Wenn der Wald schwächt und Schatten schleichen, > Muss ein Kind von Nielsön den Bund bewahren. > Durch heftige Prüfungen und tiefe Dunkelheit, > Müssen sie die Seele des Waldes erlösen." Generation um Generation hielten Wilhelms Nachkommen den Pakt aufrecht und dienten als Wächter des Waldes. Die Präsenz des Raben erinnerte sie ständig an ihre Pflicht. Doch mit den Jahrhunderten schwand die Linie, und die Prophezeiung geriet in Vergessenheit. Zweihundert Jahre später, in den letzten Tagen des Herbstes, wurde ein Kind unter einem Blutmond geboren. Erik von Nielsön kam still zur Welt, seine Mutter verstarb wenige Augenblicke nach seiner Geburt. Die Dorfbewohner, durch Aberglauben geprägt, flüsterten, dass der Junge verflucht sei. Doch sein Vater, Dietrich, sah in ihm ein Wunder – eine Fortsetzung des Erbes der Familie von Niels. Erik wuchs als Außenseiter auf. Seine durchdringenden blauen Augen und seine auffällige Stille verunsicherten die anderen Kinder, die ihn mieden. Doch schon in jungen Jahren zeigte Erik eine ungewöhnliche Verbindung zur natürlichen Welt. Tiere fühlten sich zu ihm hingezogen – Vögel nisteten nahe seinem Fenster, Wölfe folgten ihm in respektvollem Abstand, und Rehe senkten ihre Köpfe, als ob sie sich verneigten. Dietrich, ein stoischer Förster, tat sein Bestes, um Erik vor dem Misstrauen der Dorfbewohner zu schützen. Er lehrte den Jungen die Wege des Waldes: wie man Wild aufspürt, Pflanzen identifiziert und sich lautlos durch den Wald bewegt. Doch selbst Dietrich konnte nicht leugnen, dass etwas Übernatürliches an seinem Sohn war. An Eriks fünfzehnstem Geburtstag ereignete sich ein merkwürdiges Ereignis. Während er den Wald allein erkundete, stieß Erik auf eine Lichtung, die er noch nie zuvor gesehen hatte. Im Zentrum stand eine Ruine – eine zerfallene Steinstruktur, bedeckt mit Moos und Efeu. Sie strahlte eine Aura uralter Macht aus, die Erik näher zog. In der Ruine stand ein Podest, auf dem ein ravenförmiges Amulett ruhte. Seine Oberfläche schimmerte wie schwarzer Obsidian, und schwache Gravuren leuchteten im gedämpften Licht. In dem Moment, als Erik das Amulett berührte, durchströmte eine Energie ihn. Visionen eines Ritters und eines Raben fluteten seinen Geist. Er hörte eine tiefe, resonante Stimme, die seinen Namen rief: > „Erik von Nielsön, du bist der Hüter des Paktes. Der Wald ruft dich, dein Schicksal zu erfüllen.“ Das Amulett schloss sich um Eriks Hals und wurde untrennbar mit ihm verbunden. Von diesem Moment an wurde die Stimme von Nacht sein ständiger Begleiter und führte ihn durch die bevorstehenden Herausforderungen. Bei seiner Rückkehr ins Dorf entdeckte Erik, dass seltsame Vorkommnisse Nielsön heimsuchten. Die einst fruchtbaren Felder waren über Nacht verwelkt, und die Tiere wurden aggressiv. Ein dichter, unnatürlicher Nebel legte sich jeden Morgen über das Dorf, und die Dorfbewohner wurden ängstlich. Die Ältesten, die Fragmente der alten Prophezeiung erinnerten, näherten sich zögernd Erik. Sie offenbarten die Wahrheit über die Blutlinie von von Niels und den Pakt mit Nacht. Erik, obwohl überwältigt, beschloss, sich den Prüfungen zu stellen, von denen Nacht gesprochen hatte. Durch das Amulett konnte er den Schmerz des Waldes fühlen, dessen einst lebendige Energie nun nur noch ein schwaches Flüstern war. Eriks Reise ins Herz des Waldes sollte er nicht allein antreten. Während seiner ersten Expedition traf er auf Astrid, eine furchtlose und geschickte Jägerin. Astrid war kein Fremder den Geheimnissen des Waldes. Sie verbrachte Jahre damit, am Rande des Waldes zu leben, ihr Handwerk zu perfektionieren und eine eigene Bindung zur Natur zu formen. Astrid hatte die Veränderungen im Wald bemerkt und die Quelle der Verderbnis verfolgt. Als sie Erik traf, erkannte sie das Amulett und die Bedeutung seiner Aufgabe. Obwohl sie an seinen Fähigkeiten zweifelte, bot sie ihre Hilfe an. Gemeinsam bildeten sie eine ungewöhnliche Partnerschaft. Geleitet von der Stimme von Nacht und Astrids Expertise, begab sich Erik auf eine Reise tiefer in den Wald, als es je jemand gewagt hatte. Jeder Schritt brachte neue Gefahren mit sich, da die Verderbnis das Land in eine albtraumhafte Version seiner selbst verzerrt hatte. Sie begegneten monströsen Kreaturen: Wölfe mit leuchtend roten Augen, Schlangen so lang wie Bäume und sogar Bäume, die sich mit böswilliger Absicht bewegten. Eriks Bindung zum Amulett wurde mit jeder Prüfung stärker, sodass er Lichtblitze heraufbeschwören konnte, um die Dunkelheit abzuwehren. Astrids Pfeile verfehlten nie ihr Ziel, ihre scharfen Instinkte retteten Erik mehr als einmal. Während ihrer Reise erfuhr Erik mehr über die Quelle der Verderbnis. Nacht offenbarte die Existenz von Mordain, einem uralten Zauberer, der von Wilhelm von Niels unter dem Wald eingesperrt worden war. Mordain hatte versucht, die Macht des Waldes für sich zu beanspruchen, und seine Niederlage hatte einen hohen Preis gefordert. Doch nun, mit dem geschwächten Pakt, drang Mordains Wesen in das Land ein. Der einzige Weg, Mordain aufzuhalten, bestand darin, sein Gefängnis zu erreichen und die Bindung zwischen dem Wald und der Linie von von Niels neu zu schließen. Aber der Weg würde nicht einfach sein. Mordains Einfluss wuchs stärker, je näher Erik und Astrid das Herz des Waldes kamen, und prüfte ihre Entschlossenheit an jeder Ecke. Endlich erreichten Erik und Astrid den Eingang zu Mordains Gefängnis – eine von einem Wasserfall aus schwarzem Wasser verborgene Höhle. Der Eingang war mit einem in Stein gemeißelten Rätsel versiegelt. Erik, der auf das Wissen zurückgriff, das ihm Nacht vermittelt hatte, löste das Rätsel, und das Steintor knarrte und öffnete sich. Im Inneren war die Höhle sowohl atemberaubend als auch furchterregend. Kristalle in allen Farben erleuchteten den Raum und warfen unheimliche Reflexionen an die Wände. Im Zentrum stand Mordain, eine geisterhafte Gestalt, umgeben von wirbelnden Schatten. Mordain begrüßte Erik mit einem eisigen Lächeln, seine Stimme eine Mischung aus honigsüßem Betrug und roher Bosheit. Er enthüllte die Wahrheit über Wilhelms Pakt und behauptete, er sei nicht aus Loyalität, sondern aus Verzweiflung geschmiedet worden. Mordain bot Erik eine Wahl an: Schließe dich ihm an und herrsche über eine in Dunkelheit erneuerte Welt oder sterbe beim Verteidigen eines Waldes, der dich aufgegeben hatte. Erik, obwohl erschüttert, blieb standhaft. Astrids unerschütterliche Präsenz erinnerte ihn an seinen Zweck. Der folgende Kampf war heftig und chaotisch. Mordain entfachte Wellen dunkler Magie und beschwor schattenhafte Kreaturen zu seiner Hilfe. Erik, gestärkt von Nacht, nutzte das Licht des Amuletts, um die Schatten zu verbannen, während Astrids Pfeile präzise trafen. Die Höhle bebte, als der Kampf seinen Höhepunkt erreichte. Erik bündelte all seine Kraft in das Amulett und entfesselte einen blendenden Lichtstoß, der Mordains Gestalt zerschmetterte und sein Wesen tief in der Erde erneut versiegelte. Erik und Astrid kamen erschöpft, aber siegreich aus der Höhle hervor. Der Wald, der seinen Retter spürte, begann zu heilen. Der Nebel löste sich, die Tiere kehrten zu ihrem natürlichen Zustand zurück, und das Land blühte wieder. Zurück in Nielsön huldigten die Dorfbewohner Erik als ihren Helden. Doch Erik blieb bescheiden, wissend, dass seine Aufgabe eine der Pflicht und nicht des Ruhms gewesen war. Auch Astrid wurde gefeiert, verschwand jedoch bald wieder im Wald, ihre Bindung zu Erik unausgesprochen, aber unzerbrechlich. Jahre vergingen, und Eriks Geschichte wurde zur Legende. Das Amulett, nun ruhend, hing um seinen Hals als Erinnerung an seine Bindung zum Wald. Er lebte ein ruhiges Leben, überwachte das Dorf und sorgte dafür, dass der Pakt stark blieb. Die Geschichte von Erik von Nielsön, dem Jungen, der die Wildnis zähmte und die Dunkelheit besiegte, wurde für zukünftige Generationen zu einem Leuchtfeuer der Hoffnung. Und während der Ruf des Raben durch den Wald hallte, trug er das Versprechen, dass die Bindung zwischen Mensch und Natur für alle Zeiten bestehen würde.Gründung von Nielsön: Der Ritter und der Rabe
Der Pakt und die Prophezeiung
Die Geburt von Erik von Nielsön
Die Entdeckung der Ruine
Die Prüfungen Beginnen
Astrid tritt ein: Die Jägerin des Waldes
Reise durch die verdorrten Wildnisse
Die Offenbarung von Mordain
Die Höhle der Seelen
Der Endkampf
Die Rückkehr nach Nielsön
Eine wiedergeborene Legende