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Über die Geschichte: Die Legende von Rakhsch, Rostams Pferd ist ein Legend aus iran, der im Ancient spielt. Diese Dramatic Erzählung erforscht Themen wie Courage und ist geeignet für All Ages. Sie bietet Moral Einblicke. Eine zeitlose Geschichte von Heldentum und einem unzertrennlichen Band zwischen einem Krieger und seinem Pferd.
In den alten Landen Persiens, wo die Winde Geschichten von Helden flüsterten und die Berge als stille Zeugen des Zeitvergehens standen, entstand eine Legende – eine Legende von Mut, Loyalität und einer unzerbrechlichen Bindung zwischen einem Mann und seinem Ross. Dies ist die Geschichte von Rakhsh, dem mächtigen Pferd von Rostam, dem größten Krieger Irans. Rakhsh war kein gewöhnliches Ross, und Rostam war kein gewöhnlicher Mann. Gemeinsam stellten sie sich Prüfungen, die die Stärke ihrer Herzen und die Kraft ihrer Geister auf die Probe stellten. Ihre Reise, voller Schlachten, Gefahren und unglaublicher Taten, hallte durch die Zeitalter wider und gilt als eine der außergewöhnlichsten Erzählungen aller Zeiten.
Im Königreich Zabulistan lebte eine edle Familie, bekannt für ihren Mut und ihre Stärke. Unter ihnen war Rostam, ein Riese von einem Mann mit Schultern so breit wie Berge und einem Herzen, das vor Tapferkeit brannte. Schon als Kind zeigte er Anzeichen von Größe, schwang Waffen und hob Gewichte, die erwachsene Männer nicht bewältigen konnten. Doch Rostam war nicht vollständig; ihm fehlte ein Ross, das seiner Macht würdig war. Eines Nachts hatte Rostams Vater, Zal, eine Vision. In seinem Traum erschien ein prächtiges Fohlen, das im Licht des Vollmonds schimmerte. Es war kein gewöhnliches Pferd – seine Mähne brannte wie Feuer, seine Augen leuchteten mit der Weisheit der Zeiten und seine Hufe waren so schnell wie der Wind. Beim Erwachen teilte Zal seinem Sohn die Vision mit und sagte: „Suche dieses Ross, Rostam, denn es wird dein größter Gefährte sein.“ Tage wurden zu Wochen, während Rostam durch Täler und Berge reiste, auf der Suche nach dem in der Vision vorausgesagten Ross. Eines Morgens, bei Tagesanbruch, stieß er auf eine versteckte Wiese. Dort, weidend unter anderen Pferden, stand ein junger Hengst wie kein anderer. Er hatte ein Fell so rot wie die aufgehende Sonne, eine Mähne so weiß wie Schnee und Augen, die mit einer inneren Flamme brannten. „Das ist es“, flüsterte Rostam. Er näherte sich dem Ross, und als sich ihre Blicke trafen, entstand eine Bindung – eine Bindung, die keine Macht der Welt brechen konnte. „Du sollst Rakhsh genannt werden“, erklärte Rostam, „denn deine Stärke ist wie ein Sturm und dein Geist wie ein Blitz.“ So begann die Reise von Rostam und Rakhsh, verbunden durch das Schicksal, bereit, allen Herausforderungen entgegenzutreten, die ihnen bevorstanden. Die Nachricht verbreitete sich in ganz Persien über einen schrecklichen Dämon, der das Land terrorisierte. Die Kreatur, bekannt als der Weiße Dämon, hatte Dörfer verwüstet, und kein Krieger konnte seiner Stärke standhalten. Rostam, als er von dieser Katastrophe hörte, wusste, dass es an der Zeit war, die Kraft seines neugewonnenen Gefährten zu testen. Auf Rakhsh geritten, reiste Rostam zum Verste des Dämons, einer dunklen und unheilvollen Höhle im Herzen eines großen Berges. Die Luft wurde kälter und der Himmel düsterer, je näher sie kamen, doch weder Mann noch Ross zögerten. In der Höhle fanden sie den Dämon lauern, seine Augen glühten vor Bosheit. Es war eine Kreatur der Albträume – sein Körper war von dickem, weißem Fell bedeckt und seine Krallen so scharf wie Dolche. Der Boden bebte bei jedem seiner Schritte. Rostam zog sein mächtiges Schwert, seine Muskeln spannte sich an, und Rakhsh stand fest, bereit für den Kampf. Der Dämon stürzte sich, seine Krallen peitschten durch die Luft, doch Rakhsh war schnell, bewegte sich mit der Anmut eines Tänzers und der Geschwindigkeit eines Falken. Mit jedem Angriff wich Rakhsh aus und bog sich, sodass Rostam zuschlagen konnte, wenn der Moment richtig war. Schließlich, mit einem mächtigen Schwung seiner Klinge, trennte Rostam dem Dämon den Kopf ab. Er fiel mit einem donnernden Aufprall zu Boden und die Höhle füllte sich mit Stille. Rostam stieg ab und kniete neben seinem Ross, die Hand auf Rakhshs Hals ruhend. „Wir sind eins, mein Freund“, sagte er, „und zusammen sind wir unaufhaltsam.“ Die Geschichte von Rostam und Rakhshs Sieg über den Weißen Dämon verbreitete sich weit und breit. Doch ihre Reise war noch lange nicht beendet. Bald sahen sie sich den legendären Sieben Prüfungen gegenüber, einer Reihe von Herausforderungen, die die Stärke und den Mut selbst der größten Helden auf die Probe stellten. Die erste Prüfung führte sie durch eine sengende Wüste, wo die Sonne wie ein Ofen brannte. Es gab kein Wasser, keinen Schatten, und die Dünen schienen endlos zu sein. Viele wären erlahmt, doch Rakhsh galoppierte unermüdlich und trug Rostam über die endlosen Dünen, bis sie eine Oase erreichten. In der zweiten Prüfung standen sie einem mächtigen Löwen gegenüber, dessen Brüllen über das Land hallte. Das Biest stürzte sich auf Rakhsh, doch mit einem schnellen Tritt seiner Hufe stürzte das Pferd den Löwen zu Boden. „Du bist so mutig wie jeder Krieger“, sagte Rostam und tätschelte Rakhshs Hals. Die dritte Prüfung brachte sie zu einer giftigen Schlange, deren Biss mit einem einzigen Schlag töten konnte. Die Schlange schnappte zu, doch Rakhsh tanzte um sie herum und erlaubte Rostam, mit seinem Speer den tödlichen Schlag zu führen. Die vierte Prüfung prüfte ihren Verstand, als sie von einer Armee trügerischer Zauberer umgeben waren, die Illusionen zauberten, um sie zu verwirren und in die Irre zu führen. Doch Rakhsh, mit seinen scharfen Sinnen, durchschauten ihre Tricks und führte Rostam zum Sieg. Die fünfte Prüfung führte sie in einen weiten, dunklen Wald, wo Wölfe in Rudeln lauerten. Rakhshs kraftvolle Hufe hielten die Raubtiere in Schach, während Rostam sie mit seinem Schwert abwehrte. Die sechste Prüfung brachte sie zu einem reißenden Fluss, dessen Strömungen zu stark waren, als dass ein Sterblicher sie hätte überqueren können. Doch Rakhsh tauchte furchtlos ins Wasser und trug Rostam sicher auf die andere Seite. Die letzte Prüfung war die gefährlichste von allen – ein Drache mit Schuppen so hart wie Stahl und Atem so heiß wie geschmolzene Lava. Das Biest griff an, sein feuriger Atem drohte, sie beide zu verschlingen. Doch Rakhsh stürmte vorwärts und gemeinsam mit Rostams Klinge, die im Sonnenlicht glänzte, schlugen sie den Drachen nieder. Nachdem sie alle sieben Prüfungen bestanden hatten, standen Rostam und Rakhsh siegreich da, ihre Bindung stärker als je zuvor. Keine Heldenreise ist ohne ihre Sorgen, und die von Rostam bildete da keine Ausnahme. Bei seiner Rückkehr nach Hause entdeckte Rostam, dass der König, dem er gedient hatte, unter dem Einfluss neidischer Höflinge gefallen war, die ihn zerstören wollten. Sie verbreiteten Lügen über Rostam und überzeugten den König, dass er zu mächtig geworden war und beseitigt werden müsse. Rostam, sich des Verrats nicht bewusst, wurde von Soldaten des Königs überfallen. In der Unterzahl kämpfte er tapfer, doch selbst er konnte sie nicht ewig aufhalten. Während er kämpfte, hob einer der Soldaten einen Speer, um Rakhsh zu treffen. „Nein!“, rief Rostam und sprang, um sein geliebtes Ross zu beschützen. Doch es war zu spät. Der Speer traf Rakhshs Seite, und das mächtige Pferd stieß einen Schmerzensschrei aus. In einem Anfall von Wut entfaltete Rostam seine ganze Furie und verstreute die Soldaten wie Blätter im Wind. Rostam hielt Rakhshs Kopf in den Armen, Tränen füllten seine Augen. „Es tut mir so leid, mein Freund“, flüsterte er. Rakhsh, trotz seines Schmerzes, stupste Rostams Hand ein letztes Mal, bevor er seine Augen schloss. Rostam weinte, während die Sonne unterging und das Land in ein blutrotes Licht getaucht wurde, um den Verlust eines Gefährten zu betrauern, der mehr als nur ein Ross gewesen war. Rakhsh war sein Freund, sein Bruder im Kampf und sein Geist. Jahre vergingen, doch Rostam vergaß Rakhsh nie. Er kämpfte weiterhin für sein Volk, doch ohne sein treues Ross an seiner Seite war er nie mehr derselbe. Es hieß, dass er, wann immer er in den Kampf zog, eine Strähne von Rakhshs Mähne an seiner Rüstung trug, eine Erinnerung an ihre unzerbrechliche Bindung. Eines Tages, als alter Mann, stand Rostam auf einem Hügel und blickte über das Land, das er zu schützen gekämpft hatte. Der Wind trug das leise Geräusch von galoppierenden Hufen mit sich, und für einen Moment verspürte er die Präsenz seines alten Freundes. Lächelnd schloss Rostam die Augen und flüsterte: „Ich werde dich wiedersehen, Rakhsh, auf den Feldern der Ewigkeit.“ So lebte die Legende von Rostam und Rakhsh weiter, von Generation zu Generation weitergegeben als eine Geschichte von Mut, Loyalität und der unsterblichen Bindung zwischen einem Mann und seinem Ross. Im heutigen Iran hören Kinder immer noch die Geschichte von Rostam und Rakhsh. Sie versammeln sich um ihre Ältesten, die Augen weit vor Staunen, während die Geschichte noch einmal erzählt wird. Einige sagen, dass man in mondbeschienenen Nächten, wenn man genau hinhört, das Geräusch galoppierender Hufe hören kann, das über die Ebenen hallt, während Rakhsh und Rostam erneut zusammen reiten. Dies ist nicht nur die Geschichte eines Mannes und seines Pferdes; es ist eine Erinnerung an die Kraft der Loyalität, die Stärke der Freundschaft und den Mut, jeder Herausforderung entgegenzutreten, egal wie unmöglich sie erscheinen mag. Die Geschichte von Rakhsh, Rostams mächtigem Ross, wird für immer in die Herzen derjenigen eingeprägt sein, die sie hören, ein Zeugnis der zeitlosen Wahrheit, dass wahre Helden niemals sterben – sie leben weiter in den Geschichten, die wir erzählen, in den Erinnerungen, die wir wertschätzen, und in den Bindungen, die uns alle verbinden.Die Geburt einer Legende
Die erste Prüfung – Der Kampf mit dem Weißen Dämon
Die sieben Prüfungen
Der Verrat
Die ewige Bindung
Epilog: Die Legende lebt weiter