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Über die Geschichte: Die Maid von Aso Rock ist ein Legend aus nigeria, der im Ancient spielt. Diese Dramatic Erzählung erforscht Themen wie Romance und ist geeignet für Adults. Sie bietet Historical Einblicke. Sie wurde für die Liebe geboren, aber für den Fels bestimmt.
Im Herzen Nigerias, aufragend wie ein uralter Wächter, stand der Aso-Felsen – ein hoch aufragendes Monolith, der Jahrhunderte von Geschichte, Liebe und Verrat miterlebt hatte. Es war mehr als ein Felsen. Es lebte. Die Dorfbewohner von Ushafa flüsterten, dass er eine Seele habe, dass er beobachtete und zuhörte und dass er einmal in einer Generation jemanden auswähle.
Dies war die Geschichte von Adanne, dem Mädchen, das unter einem schicksalhaften Mond geboren wurde, dessen Schicksal nicht an das Land oder ihr Volk, sondern an den Felsen selbst gebunden war.
Ein kalter Wind heulte durch das Dorf in der Nacht, in der Adanne geboren wurde. Die Sterne flackerten schwach und die Ältesten flüsterten miteinander. Etwas war anders an dieser Nacht. Etwas Beunruhigendes. Im Schrein der Ala, der Erdgöttin, saß die Dorfpriesterin, Mama Ekwe, im Schneidersitz vor einer flackernden Flamme. Ihre zerbrechlichen Hände zitterten, während sie Muster im Sand zog, ihre Lippen bewegten sich in stiller Beschwörung. Dann plötzlich erstarrte ihr Körper, ihre Augen rollten zurück, als eine große Kraft sie übernahm. Eine Prophezeiung strömte aus ihren Lippen, eine Stimme, die nicht ihre eigene war: Bis zum Sonnenaufgang versammelten sich die Ältesten. Häuptling Okorie, der Anführer des Dorfes, hörte in Stille zu, als Mama Ekwe ihre Vision erzählte. "Es ist wie vorhergesagt", murmelte sie. "Der Aso-Felsen hat wieder eine Jungfrau berufen." "Sollen wir dieses Kind ohne Frage aufgeben?" fragte ein junger Krieger, seine Stimme voller Trotz. "Welche Wahl haben wir?" antwortete Mama Ekwe, ihre alten Augen voller Trauer. "Niemand kämpft gegen den Felsen und gewinnt." In derselben Nacht wurde ein Mädchen geboren, ihre Schreie durchdrangen die dicke Stille des Dorfes. Sie nannten sie Adanne. Im Laufe der Jahre wuchs Adanne zu einem Mädchen heran, dessen Schönheit sowohl fesselnd als auch beunruhigend war. Ihr Haar floss wie die Flüsse nach dem Regen, ihre Augen waren tiefe Teiche, die Geheimnisse zu bergen schienen, die selbst sie nicht verstand. Männer und Frauen gleichermaßen staunten über ihre Präsenz. Doch es war nicht nur ihre Schönheit, die sie auszeichnete – es war die Art und Weise, wie die Natur sich ihrem Willen beugte. Vögel folgten ihr überallhin, wo sie ging. Blumen blühten in ihren Schritten. Die wildesten Tiere, die vor anderen flohen, senkten ihre Köpfe in ihrer Gegenwart. Sie war anders. Und das Dorf wusste es. Dennoch war Adanne einsam. Obwohl die Dorfbewohner sie verehrten, fürchteten sie sie auch. Mütter warnten ihre Söhne, nicht zu lange zu starren. Väter senkten ihre Stimmen, wenn sie von ihr sprachen. Und die Kinder – nun ja, sie hielten Abstand. Aber es gab jemanden, der keine Angst vor ihr hatte. Der Sohn des Dorfschmieds war stark und furchtlos, seine Hände von der Eisenbearbeitung verhärtet, doch sein Herz wurde weich, wann immer er bei ihr war. Eines Abends, als sie am Rand des großen Felsens standen, wandte er sich ihr zu. "Warum wanderst du immer alleine umher?" fragte er. Adanne blickte zu dem hoch aufragenden Monolithen vor ihnen, verfolgte mit ihrem Blick dessen Risse und Spalten. "Ich fühle mich zu ihm hingezogen", gestand sie. "Als ob etwas in ihm mich ruft." Obinna runzelte die Stirn. "Die Ältesten sagen, der Aso-Felsen ist lebendig. Dass er beobachtet und zuhört." Adanne lächelte, aber es war ein trauriges Lächeln. "Vielleicht", flüsterte sie, "er spricht auch." Einer schicksalhaften Nacht zog ein großer Sturm durch Ushafa. Donner grollte wie tausend Kriegstrommeln und der Himmel blitzte mit silbernen Blitzschlägen. Die Dorfbewohner kauerte sich in ihren Hütten zusammen und flüsterten Gebete zu den Göttern. Aber Adanne hatte keine Angst. Stattdessen stand sie zu Füßen des Aso-Felsens, die Arme weit geöffnet, während der Wind um sie herum heulte. Und dann hörte sie es. Eine Stimme – tief, uralt und unerbittlich. Sie keuchte, drehte sich um. Aber niemand war da. Nur der massive Felsen, der in der Dunkelheit aufragte. Ihr Herz pochte. Die Stimme war von innen gekommen. Am nächsten Morgen rief Mama Ekwe die Dorfältesten zusammen. Ihr Gesicht war finster, als sie sprach. "Der Felsen ist erwacht. Adanne wird gerufen." Die Dorfbewohner erhoben sich in Protest. "Nein!" rief Häuptling Okorie. "Sie ist eine von uns!" Mama Ekwes Stimme blieb unbeirrbar. "Sie war nie unsere zu behalten." Obinna weigerte sich, es zu akzeptieren. Er und Adanne waren sich nahe gekommen, ihre Liebe eine fragile Flamme, die gegen den Sturm des Schicksals flackerte. Er konnte nicht – würde den Felsen nicht – sie nehmen lassen. "Laufe mit mir weg", flehte er eines Nachts, seine Hände fest um ihre gelegt. Adannes Augen füllten sich mit Tränen. "Ich kann nicht, Obinna. Das ist größer als wir." "Aber du bist ein Mensch!" bestand er. "Du gehörst hierher, zu mir!" Sie berührte sein Gesicht, ihre Finger zitterten. "Und wenn ich mehr als menschlich bin?" Obinnas Atem stockte in seinem Hals. Die Erkenntnis traf ihn wie ein Schlag. Sie veränderte sich. Am Vorabend des Vollmonds stand Adanne vor dem Aso-Felsen. Das Dorf beobachtete aus der Ferne, ihre Herzen schwer. Der Wind heulte, und dann – der Felsen bewegte sich. Ein tiefer, hohler Eingang erschien, wo zuvor nichts als Stein war. Gestalten traten aus den Schatten hervor – Geister der Ahnen, ihre Augen glühten wie Glut. "Willkommen zu Hause, Tochter des Felsens", flüsterten sie. Adanne drehte sich ein letztes Mal um, suchte nach Obinna. Er war da. Sein Gesicht blass, seine Hände zu Fäusten geballt. "Ich liebe dich", flüsterte sie. Und dann trat sie ein. Der Felsen verschloss sich hinter ihr. Sie war fort. Das Dorf trauerte um sie. Aber der Aso-Felsen stand höher als je zuvor. Einige sagten, sie könnten ihr Lachen im Wind noch immer hören, ihren Schatten im Mondlicht sehen. Obinna liebte keinen anderen. Er verbrachte seine Tage damit, ihr Gesicht in die Steine am Fluss zu schnitzen, sein Herz für immer dem Felsen verloren. Bis heute sagen Reisende, dass man in stillen Nächten, wenn man am Fuß des Aso-Felsens steht und genau hinhört, ein Flüstern hören könnte: Denn die Jungfrau des Aso-Felsens lebt weiter. Nicht in Fleisch, sondern in Legende. Und Legenden sterben nie.Die Prophezeiung des Aso-Felsens
"Das Kind, das unter dem Vollmond der Harmattan-Saison geboren wird, gehört dem Felsen. Ihr Schicksal ist besiegelt, und niemand wird sich ihm in den Weg stellen."
Die Jungfrau der Schönheit und des Geheimnisses
Obinna.
Der flüsternde Felsen
"Adanne... es ist Zeit."
Liebe gegen das Schicksal
Die Verwandlung
Die Legende lebt weiter
"Obinna..."
Ende.