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Über die Geschichte: Julian ist eine Meerjungfrau. ist ein Realistic Fiction aus united-states, der im Contemporary spielt. Diese Poetic Erzählung erforscht Themen wie Courage und ist geeignet für Children. Sie bietet Moral Einblicke. Eine Geschichte darüber, den Mut zu finden, sich selbst treu zu sein – mit ein wenig Magie auf dem Weg.
Julian, ein junger Junge mit einem sanften Lächeln und einem neugierigen Geist, verbrachte seine Tage damit, vom Meer zu träumen. Sein Leben war voller Geschichten, und seine Abuela, eine freundliche, weise Frau mit funkelnden Augen, erzählte ihm oft Geschichten von prächtigen Unterwasserwelten, gefüllt mit schimmernden Fischen, lebhaften Korallen und magischen Kreaturen. Julians Liebling dieser Kreaturen war die Meerjungfrau. Sie schienen so frei, schön und voller Wunder. Er wünschte sich mehr als alles andere, auch eine Meerjungfrau zu werden.
An einem warmen Sommertag fuhren Julian und seine Abuela zusammen mit der U-Bahn. Julian liebte diese Fahrten, das Rumpeln und die Geräusche ließen es wie eine Reise zu einem fernen Ort erscheinen. Aber an diesem Tag war alles anders. Während der Zug rumpelte, schweiften Julians Blick zu einer Gruppe von Menschen, die ihnen gegenüber saßen. Sie trugen leuchtende Farben, ihre Haare waren mit Blumen und Muscheln geschmückt, ihre Gesichter mit Freude und Selbstvertrauen bemalt. Julian konnte es kaum glauben. Sie sahen aus wie Meerjungfrauen.
Er starrte sie mit großen Augen an und fragte sich, ob sie echt waren. Die Farben, das Schimmern und ihr sanftes Lachen erfüllten die Luft wie Musik. Julian konnte fast die Wellen um sich herum hören, fast das Salzwasser auf seiner Haut spüren. Er war gefesselt, verloren in der Magie dieses Moments.
„Abuela,“ flüsterte er und zog an ihrem Ärmel. „Hast du sie gesehen?“
Seine Abuela lächelte, ihre Augen funkelten wissend. „Ja, mein Sohn,“ sagte sie sanft. „Sie sind schön, nicht wahr?“
Julian nickte, die Worte versagten ihm, während er die lebhaften Meerjungfrauen lachen und sich mit einer Anmut bewegen sah, die überirdisch schien. Er spürte einen Funken von etwas Neuem in sich, ein Verlangen, das er bis zu diesem Moment nicht verstanden hatte. Er wollte wie sie sein, die Freiheit und Schönheit fühlen, die sie verkörperten.
Als sie aus der U-Bahn ausstiegen und zurück zum Haus der Abuela gingen, konnte Julian die Erinnerung an die Meerjungfrauen nicht abschütteln. Die Farben, das Schimmern, die Freude – sie hatten ihn wie Sonnenlicht erfüllt. Sein Herz schlug mit einer seltsamen Aufregung, einer Mischung aus Ehrfurcht und Sehnsucht, die sowohl aufregend als auch beängstigend war.
In dieser Nacht ging Julian mit Gedanken an die Meerjungfrauen ins Bett. Als er einschlief, träumte er vom Ozean. Er träumte davon, tief unter den Wellen zu schwimmen, seine Beine verwandelten sich in einen kräftigen Schwanz, der sanft durchs Wasser glitt. Das Meer war endlos, gefüllt mit Kreaturen jeder Form und Farbe, die alle neben ihm her glitten und ihn als einen von ihnen willkommen hießen. Als Julian aufwachte, fühlte er sich anders. Er hatte das Meer und seine Geheimnisse immer geliebt, aber jetzt fühlte er eine tiefere Verbindung. Es war, als hätte er einen Teil von sich gefunden, von dem er nie wusste, dass er existiert. Julian sah in den Spiegel und fragte sich, wie es wäre, wie eine Meerjungfrau auszusehen, genau wie die Menschen, die er in der U-Bahn gesehen hatte. „Vielleicht kann ich auch eine Meerjungfrau sein,“ flüsterte er zu seinem Spiegelbild, seine Stimme voller Hoffnung und Aufregung. Mit einem Funken Inspiration begann Julian, Dinge im Haus zu sammeln. Er fand ein schönes, schimmerndes Stoffstück in der Nähbox der Abuela, lang und fließend, genau wie ein Meerjungfrauentail. Er wickelte es um sich und fühlte eine Welle der Freude, als es hinter ihm herwehte wie der elegante Schwanz, den er in seinen Träumen gesehen hatte. Er sah in den Spiegel und lächelte, erfüllt von Stolz und Glück. Er fügte Blumen in seine Haare hinzu, zart und bunt, wie er die Meerjungfrauen getragen hatte. Er hielt sein Kinn hoch, so als würde er durch das Meer schwimmen, stark und anmutig. In diesem Moment fühlte er sich mehr wie er selbst als je zuvor. Aber dann kam ihm ein Gedanke. Was würde die Abuela denken? Er wusste nicht, wie sie sich fühlen würde, wenn er sich so kleidete, wenn er eine Meerjungfrau sein wollte. Er befürchtete, sie könnte es nicht verstehen. Gerade als er in Gedanken versunken war, hörte Julian Schritte. Die Abuela war nach Hause zurückgekehrt und rief seinen Namen. Julian erstarrte, eine Mischung aus Aufregung und Angst brodelte in ihm. Er wusste nicht, wie er dieses neue Gefühl in sich erklären sollte, dieses Verlangen, eine Meerjungfrau zu sein. Die Abuela fand ihn, wie er in seinem selbstgemachten Schwanz und seiner Blumengirlande stand, seine Augen voller Erwartung. Er beobachtete sie genau, wartete auf ihre Reaktion. Einen Moment lang sah sie ihn einfach nur an, betrachtete seine Verwandlung. Julian hielt den Atem an, sein Herz pochte, unsicher, was sie sagen würde. Und dann breitete sich ein warmes Lächeln auf ihrem Gesicht aus. „Mein Sohn,“ sagte sie sanft, „du bist wunderschön.“ Ihre Worte hüllten Julian wie eine Umarmung ein und erfüllten ihn mit Erleichterung und Freude. Die Abuela nahm seine Hand, ihre Augen funkelten vor Liebe und Verständnis. „Wenn du eine Meerjungfrau sein möchtest, dann wirst du eine Meerjungfrau sein,“ sagte sie mit einem stolzen Nicken. Julian fühlte, wie sein Herz aufstieg. Er hatte befürchtet, sie würde es nicht verstehen, aber hier war sie, akzeptierte ihn vollständig und ermutigte ihn, seinen Träumen zu folgen. Ein paar Tage später hatte die Abuela eine Überraschung für Julian. Sie nahm ihn mit zu einer lebhaften Parade in ihrer Nachbarschaft, die Vielfalt, Farbe und Selbstausdruck feierte. Die Menschen waren in allen Farben des Regenbogens gekleidet, mit Kostümen, die funkelten und glänzten. Julians Augen weiteten sich, als er noch mehr Menschen sah, die als Meerjungfrauen verkleidet waren, jede einzelne einzigartig und schön auf ihre eigene Weise. Die Abuela stupste ihn sanft nach vorne. „Los, mein Sohn,“ sagte sie, ermutigte ihn mitzumachen. Mit einem schüchternen Lächeln trat Julian vor, sein Herz raste vor Aufregung und ein wenig Nervosität. Er schloss sich der Prozession an, umgeben von Menschen, die ihn mit offenen Armen empfingen und ihm zujubelten, während er tanzte und schaukelte, sein selbstgemachter Schwanz hinter ihm herwehte. Er fühlte die Freiheit und Freude, von der er geträumt hatte, umgeben von anderen, die seine Wahl feierten und ihn so willkommen hießen, wie er war. Die Musik und das Lachen erfüllten die Luft, und Julian fühlte ein tiefes Glück, das er nie zuvor gekannt hatte. Er war endlich eine Meerjungfrau. Als die Parade endete, erfüllte Julian sich mit Dankbarkeit und Liebe. Er sah die Menschen um sich herum, jeder von ihnen drückte sich frei aus, ohne Angst oder Zögern. Er erkannte, dass es bei einer Meerjungfrau nicht nur darum ging, einen Schwanz oder Blumen zu tragen; es ging darum, zu sich selbst zu stehen, den Mut zu finden, sich auszudrücken, egal, was andere denken könnten. Die Abuela beobachtete ihn, ihr Gesicht strahlte vor Stolz. Sie wusste, dass Julian etwas Kostbares gefunden hatte, etwas, das ihm für den Rest seines Lebens bleiben würde. Julian umarmte sie fest, fühlte eine tiefe Wertschätzung für ihr Verständnis, ihre Liebe und ihre Unterstützung. „Danke, Abuela,“ flüsterte er, seine Stimme voller Emotionen. Die Abuela lächelte und klopfte ihm sanft auf den Rücken. „Sei immer du selbst, mein Sohn. Das macht dich schön.“ Zurück zu Hause saß Julian vor dem Spiegel und betrachtete sein Spiegelbild. Er dachte an all die Momente, die ihn hierher geführt hatten – die U-Bahn-Fahrt, der Traum, das Verständnis der Abuela und die Parade. Er erkannte, dass er nicht nur eine Meerjungfrau war; er war Julian, eine einzigartige und besondere Person mit Träumen und Hoffnungen, die ihn zu dem machten, der er war. Mit einem tiefen Atemzug lächelte er sein Spiegelbild an. Die Reise, die er unternommen hatte, obwohl kurz, hatte ihn auf Weisen verändert, die er sich nie vorgestellt hatte. Julian wusste, dass er diese Erfahrung immer mit sich tragen würde, egal wohin ihn das Leben führte. Von diesem Tag an trug Julian seinen Meerjungfrauentail mit Stolz, sowohl in seinem Herzen als auch in seinen Träumen. Er wusste, dass eine Meerjungfrau zu sein ein Teil von ihm war, ein Teil, der ihn stark, selbstbewusst und glücklich machte. Jeden Tag danach nahm Julian seine Identität immer stärker an. Er träumte weiter, erkundete und drückte sich frei aus. Er fand Mut in seinem Herzen, wohlwissend, dass er die Unterstützung der Abuela hatte und die Kraft, wahrhaftig zu sich selbst zu sein. Wann immer er sich unsicher fühlte, dachte er an die Parade, die Farben und die Menschen, die mit ihm gefeiert hatten. Er erinnerte sich daran, wie die Abuela ihn angesehen hatte, ihr Gesicht voller Liebe und Akzeptanz. Das gab ihm die Kraft, allen Herausforderungen zu begegnen, sich vollständig anzunehmen, ohne Angst oder Zweifel. Julian wusste, dass die Reise erst begann, dass eine ganze Welt darauf wartete, von ihm erkundet zu werden, gefüllt mit Möglichkeiten und neuen Träumen. Und er wusste, dass er, solange er ihm treu blieb, immer eine Meerjungfrau sein würde, in seinem Herzen und in seinem Geist. Jahre vergingen, und Julian wuchs heran, sein Herz trug immer die Erinnerung an diesen Tag. Er feierte weiterhin seine Identität, annahm seine Träume und ermutigte andere, dasselbe zu tun. Julian wusste, dass eine Meerjungfrau mehr war als nur ein Kostüm oder ein Schwanz; sie war ein Symbol für Freiheit, Liebe und Akzeptanz. Und er wusste, dass er, solange er an diesen Werten festhielt, immer eine Meerjungfrau sein würde, egal wohin das Leben ihn führte. Julian’s Geschichte wurde für andere zu einer Inspiration, eine Erinnerung daran, dass jeder das Recht hat, er selbst zu sein, seine wahre Natur ohne Angst oder Urteil auszudrücken. Und für Julian war eine Meerjungfrau zu sein eine Lebensweise, eine schöne Erinnerung an den Mut, sich selbst treu zu bleiben. Während er am Ufer entlangging, den Sand unter seinen Füßen spürte und die Wellen seine Zehen streiften, lächelte Julian, sein Herz voller Frieden und Glück. Er war eine Meerjungfrau, und er war stolz darauf.Ein Traum beginnt
Verwandlungen
Die Überraschung
Die Parade
Die Identität annehmen
Reflexion
Ein neuer Anfang
Epilog: Ein Meerjungfrauenherz