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**Hänsel und Gretel**
Hansel and Gretel listen as their parents discuss abandoning them.

Über die Geschichte: **Hänsel und Gretel** ist ein Fairy Tale aus germany, der im Medieval spielt. Diese Dramatic Erzählung erforscht Themen wie Good vs. Evil und ist geeignet für Children. Sie bietet Moral Einblicke. Untertitel: Eine Geschichte von Mut und Klugheit angesichts der Gefahr.

Kapitel 1: Der Anfang

Es war einmal in einem kleinen Dorf am Rande eines weiten Waldes ein armer Holzfäller, der mit seiner Frau und seinen zwei Kindern lebte. Der Junge hieß Hänsel und das Mädchen Gretel. Sie wohnten in einer bescheidenen Hütte, ihre Bäuche oft leer und ihre Herzen von Sorgen belastet.

Die Stiefmutter des Holzfällers dachte oft darüber nach, wie sie die Kinder loswerden könnte, da nicht genug Essen für alle vorhanden war. Eines Abends, nachdem die Kinder eingeschlafen waren, sagte sie zu ihrem Mann: „Hör zu, mein Schatz, wir haben zu wenig zu essen für uns alle. Morgen müssen wir die Kinder in den Wald bringen und sie dort zurücklassen. Sie finden ihren eigenen Weg oder sterben.“

Der Holzfäller, obwohl betrübt, stimmte widerwillig dem Plan seiner Frau zu. Er hatte nicht die Kraft, sich ihr zu widersetzen, und der Hunger war zu groß.

Hänsel und Gretel jedoch belauschten das Gespräch. Gretel weinte bitterlich, doch Hänsel tröstete sie und sagte: „Weine nicht, liebe Schwester. Ich finde einen Weg, uns zu retten.“

Als das Haus still geworden war und alle schliefen, schlich sich Hänsel aus dem Bett, zog seinen Mantel an und schlich nach draußen. Der Mond schien hell und beleuchtete die verstreuten weißen Kieselsteine. Hänsel füllte seine Taschen mit so vielen Steinen, wie er tragen konnte, und kehrte ins Bett zurück.

Am Morgen, bevor die Sonne aufging, weckte die Stiefmutter die Kinder. „Steht auf, ihr Faulpelze“, rief sie, „wir gehen in den Wald, um Holz zu holen.“ Sie gab jedem ein Stück Brot und sagte: „Hier ist etwas für euer Mittagsessen. Esst es vorher nicht, denn ihr bekommt sonst nichts mehr.“

Gretel verstaut das Brot unter ihrer Schürze, während Hänsels Taschen voller Kieselsteine waren. Als sie in den Wald gingen, blieb Hänsel zurück und ließ unterwegs hier und dort einen weißen Kiesel fallen. Als sie das Herz des Waldes erreichten, sagte der Vater: „Sammelt Holz, Kinder, und ich werde ein Feuer machen, damit ihr nicht friert.“

Hänsel und Gretel sammelten Zweige und Äste und machten einen kleinen Haufen. Der Holzfäller entzündete das Feuer, und als die Flammen hochstanden, sagte die Stiefmutter: „Legt euch am Feuer hin und ruht euch aus. Wir werden Holz hacken. Wenn wir fertig sind, kommen wir zurück, um euch zu holen.“

Hänsel und Gretel saßen am Feuer, und als Mittag kam, aßen sie ihre Brotscheiben. Sie warteten und warteten, aber niemand kam, um sie zu holen. Während das Feuer herunterbrannte, wurden sie müde und fielen in einen tiefen Schlaf.

Als sie erwachten, war es dunkel, und Gretel begann zu weinen. Aber Hänsel tröstete sie und sagte: „Warte ein wenig, bis der Mond aufgeht, und wir finden unseren Weg nach Hause.“ Als der Mond aufstieg, reflektierte sein Licht auf den weißen Kieselsteinen und zeigte ihnen den Weg zurück. Sie gingen die ganze Nacht und erreichten bei der Morgendämmerung das Haus ihres Vaters.

Der Holzfäller war überglücklich, sie zu sehen, denn er hatte sie nicht verlassen wollen. Doch die Stiefmutter war wütend und begann bald wieder, Pläne zu schmieden.

Kapitel 2: Die zweite Verlassenheit

Kurz darauf wurde das Essen im Haus noch knapper, und die Stiefmutter beschloss, die Kinder tiefer in den Wald zu bringen. Dieses Mal versuchte Hänsel erneut, Kiesel zu sammeln, aber die Tür war verschlossen und er konnte nicht hinausgehen. Stattdessen tröstete er Gretel: „Hab keine Angst. Schlaf gut, liebe Schwester. Gott wird uns helfen.“

Früh am Morgen weckte die Stiefmutter die Kinder. Sie gab ihnen jedes ein Stück Brot, noch kleiner als zuvor. Auf dem Weg in den Wald zerbröselte Hänsel sein Brot in der Tasche und ließ oft eine Krümel auf den Boden fallen.

Die Stiefmutter führte sie tief in den Wald, wo sie noch nie zuvor gewesen waren. Wieder sammelten sie Holz, und der Vater entzündete ein Feuer. Die Stiefmutter sagte zu ihnen: „Setzt euch hier, Kinder, und wenn ihr müde werdet, könnt ihr schlafen. Wir gehen in den Wald, um Holz zu hacken, und kommen zurück, um euch zu holen.“

Zur Mittagszeit teilte Gretel ihr Brot mit Hänsel, da er seine benutzt hatte, um den Weg zu markieren. Doch als sie versuchten, den Brotkrumen nach Hause zu folgen, stellten sie fest, dass die Vögel sie gefressen hatten. Sie irrten die ganze Nacht und bis zum nächsten Tag durch den Wald, konnten aber ihren Weg nicht finden. Sie waren so müde, dass sie sich unter einem Baum ausruhten und einschliefen.

Hansel, der im Wald Brotkrumen streut.
Hansel hinterlässt eine Spur aus Brotkrumen, um den Weg nach Hause zu finden.

Kapitel 3: Das Lebkuchenhaus

Als sie aufwachten, wanderten sie weiter, bis sie auf einen schönen weißen Vogel stießen. Er setzte sich auf einen Ast und sang so süß, dass sie anhielten, um zuzuhören. Als er wegflog, folgten sie ihm, bis sie eine Lichtung erreichten, auf der ein seltsames Haus stand.

Das Haus war vollständig aus Brot gebaut, mit einem Dach aus Kuchen und Fenstern aus klarem Zucker. Hänsel und Gretel waren so hungrig, dass sie begannen, Teile des Hauses zu essen. Hänsel brach ein Stück vom Dach ab, und Gretel knabberte an einer Fensterscheibe.

Während sie aßen, rief eine Stimme von innen: „Knabber, knabber, kleine Maus, wer knabbert an meinem Haus?“ Die Kinder antworteten: „Es ist der Wind, der Wind, das himmlische Kind.“

Plötzlich öffnete sich die Tür, und eine alte Frau mit gebeugtem Rücken und einem Stock humpelte heraus. „Kommt herein, kommt herein, Kinder“, sagte sie freundlich. „Ihr müsst müde und hungrig sein. Kommt hinein, und ich werde mich um euch kümmern.“

Hänsel und Gretel folgten ihr ins Haus, wo sie ein Festmahl aus Pfannkuchen mit Zucker, Äpfeln und Nüssen serviert bekamen. Nachdem sie gegessen hatten, zeigte sie ihnen zwei kleine Betten, und sie legten sich hin und schliefen ein.

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Kapitel 4: Die Falle der Hexe

Die alte Frau war in Wirklichkeit eine böse Hexe, die Kinder in ihr Haus lockte, um sie zu fressen. Obwohl sie freundlich schien, war ihr Herz voller Bosheit. Am nächsten Morgen, bevor die Kinder erwachten, betrachtete sie sie schlafend und lächelte hinterhältig: „Sie werden eine feine Mahlzeit für mich sein.“

Sie packte Hänsel und sperrte ihn in einen kleinen Käfig. Dann rüttelte sie Gretel wach und schrie: „Steh auf, ihr Faulpelze! Hol Wasser und kocht etwas Gutes für deinen Bruder. Er ist im Stall und muss gemästet werden. Wenn er dick genug ist, werde ich ihn essen.“

Gretel begann zu weinen, aber es war alles vergeblich. Sie wurde gezwungen, den Befehlen der Hexe zu gehorchen. Hänsel erhielt das beste Futter, aber Gretel bekam nur Krümel. Jeden Morgen kam die Hexe zum Käfig und schrie: „Hänsel, streck deinen Finger hinaus, damit ich sehen kann, ob du schon dick bist.“

Doch der kluge Hänsel hielt stattdessen einen kleinen Knochen heraus. Die Hexe, die schlecht sehen konnte, fühlte den Knochen und dachte, es sei sein Finger. Sie wunderte sich, warum er nicht dicker wurde, aber sie fütterte ihn weiter.

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Kapitel 5: Gretels Tapferkeit

Nach vier Wochen wurde die Hexe ungeduldig. „Hänsel, fett oder dünn, morgen werde ich dich töten und kochen“, sagte sie. Sie befahl Gretel, Wasser zu holen und den Ofen vorzubereiten. Gretel, bitterlich weinend, tat wie ihr geheißen.

Die Hexe sagte: „Zuerst werden wir backen. Ich habe den Ofen schon vorgeheizt und den Teig geknetet.“ Sie drängte Gretel zum Ofen und sagte: „Krabbel hinein und sieh nach, ob es heiß genug ist, um das Brot zu backen.“

Doch Gretel, die den Plan der Hexe erkannte, sagte: „Ich weiß nicht, wie das geht. Wie komme ich rein?“

„Dummes Mädchen!“, schnaubte die Hexe. „Das Loch ist groß genug. Siehst du, ich könnte selbst hineingehen.“ Dann beugte sie sich vor und steckte ihren Kopf in den Ofen. Schnell drückte Gretel sie weg, und die Hexe stürzte hinein. Gretel schloss die Tür und verriegelte sie. Die Hexe schrie und fluchte, aber Gretel ließ sie nicht heraus, bis sie zu Asche verbrannt war.

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Kapitel 6: Die Flucht

Gretel rannte zu Hänsels Käfig und öffnete ihn. „Hänsel, wir sind gerettet!“, rief sie. Die Kinder umarmten sich und tanzten vor Freude. Da sie nichts mehr zu fürchten hatten, erkundeten sie das Haus der Hexe. Sie fanden Truhen voller Juwelen und Goldmünzen.

„Das ist besser als Kiesel“, sagte Hänsel und füllte seine Taschen. Auch Gretel nahm einige mit, und sie verließen das Haus. Sie gingen viele Stunden und fanden schließlich den Weg zurück zum Haus ihres Vaters.

Der Holzfäller war überglücklich, seine Kinder sicher zu sehen. Er war untröstlich gewesen, seit sie verschwunden waren, und hatte seine Frau weggeschickt. Nun, mit den Juwelen und dem Gold, das sie mitgebracht hatten, lebten sie alle glücklich bis ans Ende ihrer Tage.

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