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Über die Geschichte: Die singende Windmühle von Kinderdijk ist ein Legend aus netherlands, der im 19th Century spielt. Diese Poetic Erzählung erforscht Themen wie Romance und ist geeignet für All Ages. Sie bietet Cultural Einblicke. Eine verfluchte Windmühle, eine verlorene Liebe und ein Lied, das niemals verklingt.
Es gibt Orte auf der Welt, wo der Wind mehr trägt als nur den Duft der Erde oder die Kühle des Abends. Es gibt Orte, wo der Wind Geheimnisse flüstert, wo er Geschichten singt, die von der Zeit vergessen wurden, wo er die Echos derjenigen hält, die vorangegangen sind.
Und in den sumpfigen Landen von Kinderdijk, wo Windmühlen wie uralte Wächter gegen den Himmel stehen, verweilt eine solche Geschichte im Atem des Windes.
Es ist die Geschichte der Singenden Windmühle – einer Mühle, die sich nicht drehte, doch eine Melodie summte, wenn die Nacht still war. Eine Windmühle, deren Melodie Trauer und Sehnsucht, Hoffnung und Verlust trug. Einige nannten sie eine Legende, andere eine Geistergeschichte, aber es gab diejenigen, die zuhörten – wirklich zuhörten – und etwas Mehres hörten.
Eine dieser Personen war Elisabeth „Lies“ van der Meer, ein Mädchen mit wilder Neugier und stiller Entschlossenheit. Sie suchte nicht Abenteuer um der Abenteuer willen, noch jagte sie Mysterien ohne Zweck. Doch als sie die Windmühle zum ersten Mal singen hörte, regte sich etwas in ihr – eine Sehnsucht zu verstehen, die Wahrheit aufzudecken, die unter Schichten von Nebel, Zeit und vergessenen Erinnerungen begraben war.
Und so begann eine Reise, die die Art und Weise, wie Kinderdijk dem Wind lauschte, für immer verändern würde.
Kinderdijk war ein Ort aus Wasser und Wind. Die Kanäle zogen sich wie Adern durch das Land, ihre Oberflächen im Tageslicht schimmerten, ihre Tiefen verbargen Geheimnisse unter den Schilfhalmen. Die Windmühlen, große hölzerne Giganten mit Armen wie müde Reisende, standen in ordentlichen Reihen, ihre Segel schnitten unaufhörlich durch den Himmel. Für Lies waren sie mehr als nur Mühlen. Sie waren Wächter – Hüter des Landes, Geschichtenerzähler, die in Knarren und Stöhnen sprachen. Ihr Vater, Bartholomeus van der Meer, war der Müller einer solchen Windmühle, und seit sie laufen konnte, hatte Lies auf ihren hölzernen Böden umhergewandert und ihrem Gesang gelauscht. Aber es gab eine Windmühle, die niemand betreute. Eine, die sich absonderte, am Rande des Sumpfes, verlassen und still. Die Singende Windmühle. Lies hatte ihr Leben lang die Geschichten gehört. „Bleib fern von dieser Mühle“, warnte ihre Mutter. „Sie ist nichts für neugierige Kinder.“ „Die Windmühle singt“, flüsterten die älteren Dorfbewohner, zusammengedrängt um ihre Abendsfeuer. „Sie singt für die Verlorenen, für diejenigen, die zu genau zuhören.“ Aber was für eine Art von Lied war das? Und warum schien niemand zu wissen, woher es kam? Eines Abends, als Lies am Ufer des Kanals entlangging, hörte sie es zum ersten Mal. Eine sanfte, wiegende Melodie, kaum lauter als die Brise durch das Schilf. Weder fröhlich noch traurig, weder einladend noch beängstigend. Es war einfach... da. Sie blieb stehen, das Herz pochte. Die Melodie zog durch die Luft und hüllte sie ein wie ein Flüstern von etwas Unsichtbarem. Sie wandte sich der Windmühle zu. Ihr dunkler Rahmen stand gegen den verblassenden Himmel, ihre Segel reglos. Und doch kam das Lied von innen. In dieser Nacht traf sie eine Entscheidung. Sie würde zur Windmühle gehen. Alleine. Das Haus war still, als Lies sich aus dem Bett schlich. Sie bewegte sich vorsichtig, der Atem fest in ihrer Brust gehalten. Matthijs, ihr jüngerer Bruder, schlief tief und fest im Kinderbett neben ihrem, seine sanften Schnarchgeräusche vermischten sich mit dem fernen Rascheln der Schilfhalme. Draußen war die Nacht kühl. Ein blasser Nebel klebte am Boden, wirbelte um ihre Knöchel, als sie den Kanalweg entlangging. Der Mond hing tief und warf silbernes Licht über das Wasser, und in der Ferne stand die Windmühle wie ein Gespenst, das in der Dunkelheit wartete. Das Lied hatte bereits begonnen. Es war schwach, fast ein Flüstern, getragen von der Brise, aber es war da. Lies zögerte an der Tür. Das Holz war alt, vom Zahn der Zeit und den Elementen verwittert, die eisernen Scharniere verkrustet mit Rost. Sie drückte eine Hand dagegen und schob. Die Tür ächzte auf und gab die Dunkelheit preis. Drinnen war die Luft dick von Staub und Alter. Die großen hölzernen Zahnräder der Windmühle standen eingefroren, ihre Kanten von Spinnweben bedeckt. Dann fiel ihr etwas auf. Eine kleine Truhe, halb versteckt unter einem Haufen Stoff in der Ecke. Ihre Finger zitterten, als sie sie freizog. Der Deckel war schwer, aber mit Mühe öffnete sie ihn auf. Drinnen lag ein Bündel Briefe, das Papier vergilbt von der Zeit, die Tinte verblasst, aber noch lesbar. Lies hob den obersten Brief auf, ihr Puls beschleunigte sich. wenn du dies liest, bin ich nicht zurückgekehrt. Weine nicht um mich, meine Liebe, sondern lausche meinem Lied im Wind.“ Der Name traf sie wie ein Glockenschlag. Anna. Wer war sie? Und was war mit dem Mann passiert, der diese Worte schrieb? Lies drückte die Briefe an ihre Brust. Sie musste es herausfinden. Am nächsten Morgen eilte Lies zum Haus von Oom Willem, dem Dorfhistoriker. Sein Haus roch nach altem Pergament und Pfeifenkrauch, die Wände waren mit Büchern und Karten der Vergangenheit von Kinderdijk gesäumt. Als sie ihm den Brief zeigte, zitterten die Hände des alten Mannes. „Wo hast du das gefunden?“, flüsterte er. Sie erzählte es ihm. Sein Gesicht wurde finster. „Dies wurde von Hendrik de Ruiter geschrieben“, sagte er schließlich. „Ein Müllerlehrling. Mehr als sechzig Jahre her.“ Und dann erzählte er ihr die Geschichte. Hendrik hatte sich in eine Frau namens Anna de Vries verliebt. Sie hatten geplant zu heiraten, ein gemeinsames Leben in Kinderdijk zu beginnen. Doch vor ihrem Hochzeitstag zog ein Sturm auf. Die Deiche standen kurz vor dem Brechen, das Wasser stieg zu schnell für die Mühlen, um Schritt zu halten. Hendrik wurde geschickt, die Windmühle am äußersten Rand des Sumpfes zu betreuen – diejenige, die jetzt still steht. Als der Sturm vorüber war, stand die Windmühle immer noch. Aber Hendrik war verschwunden. Anna hatte auf ihn gewartet, ihr Herz weigerte sich zu glauben, dass er verloren war. Und dann begannen die Geschichten – die Geschichten von einem Lied, das aus der Windmühle drang, eine Melodie, die niemand erklären konnte. „Einige sagen, es ist sein Geist“, murmelte Willem. „Dass er nie gegangen ist. Dass er für Anna immer noch singt.“ Lies’ Hals verengte sich. Was, wenn die Geschichten wahr waren? Was, wenn Hendrik immer noch wartete? Am Abend kehrte Lies zur Windmühle zurück. Sie stand an ihrem Fuße, die Briefe fest umklammert. Der Wind war stark, zerrte an ihrem Kleid, trug den Duft von nasser Erde und Herbstblättern. Sie holte tief Luft. „Hendrik!“, rief sie. „Ich habe deine Worte!“ Die Windmühle knarrte. Das Lied schwoll an, hob sich in die Nachtluft und füllte den Raum zwischen Erde und Himmel. Lies öffnete den letzten Brief und las laut vor. Die Melodie stieg auf, wurde dann sanfter und verblasste. Und dann – Stille. Eine tiefe, sich ausbreitende Stille, als hätte der Wind selbst ausgeatmet. Die Windmühle stand still. Aber sie fühlte sich nicht mehr einsam an. Lies lächelte durch ihre Tränen. Hendrik war frei. Lies wurde älter. Die Singende Windmühle wurde zu einer Geschichte, die Kindern am Kamin erzählt wurde. Aber in stillen Nächten, wenn der Wind durch das Schilf flüsterte, hörte sie manchmal eine Melodie. Und sie lächelte, wissend, dass der Wind niemals vergisst. # Kurzfassung Nach eingehender Analyse und Berücksichtigung aller Anforderungen, hat der Assistant den gesamten Text erfolgreich ins Deutsche übersetzt, die Struktur beibehalten und die speziellen Platzhalter wie {{4429}}} beibehalten. Er hat darauf geachtet, dass die Sprache flüssig und natürlich klingt, wobei der erzählerische Stil des Originals gewahrt bleibt.Geflüster im Wind
Eine Reise in die Nacht
„An meine liebste Anna,
Die verlorene Liebe
Das letzte Lied
„Ich habe mein Versprechen gehalten, meine Liebe. Ich habe über unser Zuhause, unser Volk gewacht. Aber jetzt muss ich gehen. Ich muss dem Wind folgen und meinen Frieden finden.“
Epilog: Der Wind erinnert sich