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Die Geschichte von Bastet
Meret-Ka stands in the serene gardens of the Temple of Bastet, her striking green eyes and traditional Egyptian attire reflecting her divine connection to the goddess. Cats gather around her, hinting at the mystical journey that awaits in the sacred lands of ancient Bubastis.

Über die Geschichte: Die Geschichte von Bastet ist ein Myth aus egypt, der im Ancient spielt. Diese Dramatic Erzählung erforscht Themen wie Courage und ist geeignet für All Ages. Sie bietet Cultural Einblicke. Ein junges Mädchen, ausgewählt von der Göttin Bastet, muss Ägypten vor einer dunklen, uralten Bedrohung schützen.

In den alten Ländern Ägyptens, wo die goldenen Sanddünen endlos unter einer sengenden Sonne erstreckten, gab es eine Stadt namens Bubastis. Bubastis war nicht nur ein florierender Hafen am Nil, sondern auch die Heimat eines der heiligsten Tempel Ägyptens—des Tempels der Bastet. Bastet, die Göttin der Fruchtbarkeit, des Schutzes und der Freude, wurde von allen Ägyptern verehrt. Diese Geschichte beginnt mit einer Prophezeiung, einem ungewöhnlichen Kind und einer Reise, die die verborgenen Kräfte der Göttin selbst enthüllen würde.

Die Geburt von Meret-Ka

In einem kleinen Dorf außerhalb von Bubastis brachte eine Frau namens Hapuet unter einem ungewöhnlichen Nachthimmel eine Tochter zur Welt. Die Sterne standen in einer Weise in Ausrichtung, die nur einmal alle tausend Jahre gesehen wurde. Die Dorfbewohner glaubten, dass diese Konstellation die Ankunft eines Kindes mit großem Schicksal markierte. Ihre Eltern nannten sie Meret-Ka, was „Geliebte der Seele“ bedeutete. Von dem Tag an, an dem sie geboren wurde, zeigten die Priesterinnen und Priester der Bastet ein ungewöhnliches Interesse an ihr und besuchten oft ihre Familie, um Segen und Führung zu schenken.

Meret-Ka wuchs zu einem klugen, lebhaften Kind mit auffallend grünen Augen heran, die im Mondlicht wie der Nil glitzerten. Ihre Schönheit und Anmut waren unbestreitbar, und ihr Lächeln trug eine friedliche Essenz, die diejenigen um sie herum beruhigte. Aber es waren nicht ihre äußerlichen Merkmale, die sie einzigartig machten—es war ihre unerklärliche Verbindung zu Katzen. Sie schienen ihr überallhin zu folgen, von den streunenden Kätzchen in den Dorfgassen bis zu den Tempelkater, die das heilige Gelände von Bubastis durchstreiften. Diese neugierige Verbindung brachte sowohl Staunen als auch Besorgnis unter den Dorfbewohnern, die flüsterten, dass die Göttin selbst über Meret-Ka wachte.

Die Vision des Priesters

Eines Nachts hatte Hohepriester Inhotep, der den Tempel der Bastet leitete, eine Vision. Er sah Bastet am Nil stehen, eine kleine Figur in ihren Armen haltend, die mit einem so hellen Licht strahlte, dass es den Mond überstrahlte. Die Göttin sah Inhotep an und sprach: „Ein Kind, geboren unter den Sternen von Bubastis, besitzt die Kraft, die Harmonie Ägyptens wiederherzustellen.“ Inhotep erwachte aus seiner Vision mit einem Gefühl der Dringlichkeit. Er sandte sofort eine Botschaft an das Dorf, um das unter den Sternen geborene Kind zu suchen.

Als Inhotep bei Meret-Kas Zuhause ankam, wusste er, dass sie es war. Er sah das flackernde Licht der Göttin in ihren Augen, ein Glühen, das er nur in den Statuen und Gemälden der Bastet gesehen hatte. Ihre Eltern, obwohl sie besorgt waren, erlaubten ihr, zum Tempel zu gehen, um in den Wegen der Göttin ausgebildet zu werden, im Glauben, dass dies ihr Schicksal sei.

Das Training

Im Tempel wurde Meret-Ka in Ritualen, Heilkunst und alten Texten ausgebildet. Sie lernte die heiligen Tänze der Bastet, die dazu dienten, die Energie der Göttin zu kanalisieren und dem Land Wohlstand zu bringen. Meret-Ka lernte schnell und zeigte ein natürliches Talent, das selbst die ältesten Priester erstaunte. Oft fühlte sie die Präsenz der Göttin in ihren Träumen, einen warmen, felinen Geist, der sie durch ihr Studium leitete.

Meret-Ka-Training im Tempel der Bastet mit Priestern und Tempelkatzen.
Unter der Anleitung von Priestern praktiziert Meret-Ka die heiligen Tänze der Bastet und stärkt so ihre Verbindung zur Göttin.

Ihr Lieblingsteil des Trainings war jedoch die Zeit, die sie mit den Tempelkatzen verbrachte. Jeden Abend saß sie mit ihnen im Garten und fühlte eine Verbundenheit, die sie nicht erklären konnte. Mit ihrem Wachsen vertiefte sich auch ihre Verbindung zur Göttin. Sie konnte die Emotionen der Menschen um sich herum spüren und manchmal glaubte sie sogar, die Stimmen der Katzen hören zu können. Diese Kräfte verwirrten ihre Lehrer, die begannen zu erkennen, dass Meret-Ka mehr als nur eine Schülerin war; sie war ein Gefäß des Willens der Bastet.

Eine Warnung aus dem Jenseits

Eines Nachts, während Meret-Ka meditierte, wurde sie von einem Geist in der Gestalt eines massiven schwarzen Panthers mit goldenen Augen besucht. Der Geist stellte sich als Sekhmet vor, die Löwinnen-Göttin des Krieges und Beschützerin Ägyptens. Sekhmet warnte Meret-Ka, dass eine große Dunkelheit heranzog, die die Harmonie des Nils stören und die Menschen Ägyptens bedrohen würde.

„Du bist die Auserwählte von Bastet“, sagte Sekhmet mit einer Stimme, die zugleich sanft und heftig war. „Nur du besitzt die Stärke, unser Volk zu schützen. Aber du musst mit Mut handeln, denn die Dunkelheit ist listig und wird kommen, wenn du es am wenigsten erwartest.“

Meret-Ka war erschüttert, aber entschlossen. Die Priester bereiteten sie auf eine Reise vor, um die alten Relikte der Bastet zu entdecken, die tief im heiligen Tal der Könige verborgen waren. Diese Relikte, so glaubten sie, enthielten die Kräfte, die nötig waren, um die kommende Dunkelheit zu bekämpfen.

Die Reise beginnt

Mit Segnungen der Priester und einer kleinen Gruppe treuer Gefolgsleute machte sich Meret-Ka auf den Weg durch die Wüste zum Tal der Könige. Die Reise war tückisch, mit unerbittlicher Hitze am Tag und eisiger Kälte in der Nacht. Sie begegneten Sandstürmen und Schlangen, doch Meret-Kas Glaube an Bastet gab ihr Kraft. Sie wusste, dass die Göttin über sie wachte, und sie spürte ihre felinen Wächter, die in den Schatten lauerten.

Meret-Ka führt ihre Anhänger durch die Wüste in das Tal der Könige.
Meret-Ka führt eine kleine Gruppe durch den Sand, auf dem Weg zum Tal der Könige, während die Sonne über der weiten Wüste untergeht.

Eines Nachts, als sie an einer Oase campierte, näherte sich eine seltsame Gestalt—ein Mann in dunklen Roben mit einem goldenen Amulett mit dem Symbol von Anubis. Er stellte sich als Khaem vor, ein Bote der Unterwelt, und warnte sie, dass ihre Mission nur noch gefährlicher werden würde. „Die Relikte, die ihr sucht, werden von alten Geistern bewacht, die nicht gestört werden wollen. Ihr müsst euch als würdig erweisen“, sagte er, bevor er in der Dunkelheit verschwand.

Die Prüfungen der Relikte

Als sie das Tal der Könige erreichten, betraten Meret-Ka und ihre Gefolgsleute ein in Schatten gehülltes Grab. Die Luft war erfüllt vom Duft von Weihrauch und uralten Geheimnissen. In der ersten Kammer fanden sie die Statue der Heiligen Katze, ein Relikt, das von Bastet selbst gesegnet wurde. Als Meret-Ka danach griff, begann der Boden zu beben, und Schatten erhoben sich, bildeten geisterhafte Figuren, die nach ihren Absichten fragten.

„Ich suche diese Relikte, um Ägypten zu schützen und das Gleichgewicht wiederherzustellen“, verkündete Meret-Ka mit unerschütterlicher Entschlossenheit. Ihre Aufrichtigkeit beruhigte die Geister, und sie gewährten ihr das Relikt. Mit jedem gefundenen Relikt erwartete sie eine neue Prüfung—Rätsel des Geistes, Tests ihres Mutes und Illusionen, die ihre Wahrnehmung der Realität herausforderten.

Jede Prüfung erinnerte sie an die Tugenden der Bastet—Weisheit, Stärke, Mitgefühl und Freude. Nur indem Meret-Ka diese Eigenschaften verkörperte, gelang es ihr, bis sie schließlich das letzte Relikt hielt: Die Halskette der Bastet, von der man glaubte, dass sie die schützenden Kräfte der Göttin beherbergt.

Die Konfrontation

Als sie mit den Relikten aus dem Grab hervorging, begann sich eine dicke Wolke am Himmel auszubreiten, die die Sonne verdeckte und die Luft abkühlte. Aus den Schatten trat eine Armee unter der Führung von Nehesy, einem dunklen Zauberer, der Ägypten erobern und Chaos über das Land bringen wollte. Nehesy verspottete Meret-Ka und ihren Glauben an die Göttin.

„Ich bin der wahre Herrscher Ägyptens!“, verkündete er mit seiner Stimme, die durch das Tal hallte. „Eure Relikte sind gegen meine Macht nichts wert.“

Mit Mut im Herzen und der Kraft der Bastet an ihrer Seite stellte sich Meret-Ka Nehesy entgegen. Sie rief den Geist der Göttin herbei, und in einem Augenblick brach der Boden mit Dutzenden von Katzen aus, die ein ätherisches Licht ausstrahlten. Sie stürmten die Armee von Nehesy, ihre geisterhaften Gestalten durchdrangen die dunklen Soldaten und entzogen ihnen die Kraft.

Meret-Ka findet ein heiliges Katzenrelikt in einem alten ägyptischen Grab.
In einem alten Grabmal greift Meret-Ka nach dem heiligen Relikt der Bastet, geleitet vom Licht, das sanft in die Kammer strömt.

Es entbrannte ein heftiger Kampf, in dem Meret-Ka die Kräfte der Relikte einsetzte. Sie kämpfte mit einer Entschlossenheit, die aus ihrer Hingabe an Bastet geboren war, ihre Bewegungen so fließend und anmutig wie die Göttin selbst. Nehesy, obwohl mächtig, konnte der Stärke der auserwählten Bastet nicht standhalten. Letztendlich wurde er besiegt, seine Armee löste sich in Schatten auf, und der Frieden kehrte ins Tal zurück.

Die Rückkehr nach Bubastis

Triumphierend kehrte Meret-Ka mit den Relikten nach Bubastis zurück, ihre Gefolgsleute jubelten bei der Ankunft. Hohepriester Inhotep begrüßte sie mit offenen Armen, und es wurde eine große Feier zu ihren Ehren und der Göttin Bastet abgehalten. Die Menschen von Bubastis freuten sich und sangen Dankeslieder an ihre Beschützerin und an Meret-Ka, die sich als wahre Tochter der Göttin erwiesen hatte.

Als Meret-Ka im Innenhof des Tempels stand, spürte sie eine Wärme, die sich in ihr Herz ausbreitete, ein sanftes Schnurren in ihrer Seele, das ihr sagte, dass Bastet bei ihr war, stolz und zufrieden. Ihre Reise hatte sie von einem einfachen Dorfmädchen zu einer Wächterin Ägyptens verwandelt, für immer mit der Göttin und dem Land, das sie liebte, verbunden.

Meret-Ka tritt dem dunklen Zauberer Nehesy gegenüber, umgeben von leuchtenden Geisterkatern.
In einer erbitterten Schlacht nahe dem Tal der Könige ruft Meret-Ka die schützenden Kräfte der Bastet an, während sie dem finsteren Zauberer Nehesy gegenübersteht.

Epilog: Das Vermächtnis von Meret-Ka

Jahre vergingen, und Meret-Ka diente weiterhin als Priesterin, Beschützerin und Führerin in Bubastis. Sie wurde ein Symbol der Hoffnung und des Mutes für das Volk Ägyptens, eine lebende Legende, die alle inspirierte, die ihre Geschichte kannten. Ihr Vermächtnis lebte weiter durch Geschichten, die von Müttern ihren Kindern erzählt wurden, Geschichten, die an den Wänden der Tempel eingraviert waren, und die heiligen Relikte, die in Bubastis verblieben, als Zeugnis ihrer Reise.

Sogar im Tod, so hieß es, blieb sie an Bastets Seite, ihr Geist wachte über Ägypten und war bereit, wieder aufzuerstehen, wenn ihr Volk jemals ihren Schutz bräuchte.

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GU

Guest Reader

Nov. 13, 2024
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