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Die Frostriesen von Jämtland
The vast, frozen wilderness of Jämtland, Sweden, bathed in the ethereal glow of the northern lights. A lone explorer trudges through the deep snow, drawn toward ancient rune-covered ice formations that hint at a long-buried secret.

Über die Geschichte: Die Frostriesen von Jämtland ist ein Legend aus sweden, der im Contemporary spielt. Diese Conversational Erzählung erforscht Themen wie Courage und ist geeignet für Adults. Sie bietet Educational Einblicke. Eine vergessene Legende erwacht, und ein Mann muss über ihr Schicksal entscheiden.

Der bittere Wind heulte durch die Täler von Jämtland, der ungezähmten Wildnis im Norden Schwedens. Es war ein Ort, an dem die Kälte in die Knochen biss, wo die Berge wie gefrorene Wächter standen und alte Geheimnisse durch die Kiefern flüsterten.

Legenden erzählten von hochgewachsenen Kreaturen – Wesen aus Frost und Stein – die einst das Land beherrschten, lange bevor der Mensch seinen Platz in der Geschichte einnahm. Die alten Geschichten nannten sie *Frost Jötnar*, die Frost-Riesen, die Erstgeborenen des Winters selbst. Doch wie bei den meisten Mythen vergrub die Zeit ihre Geschichten unter Schichten von Skepsis und Vergessenheit.

Niemand glaubte wirklich, dass sie jemals existiert hatten.

Niemand außer Elias Bergström.

Der Brief, der alles veränderte

Elias Bergström hatte niemals erwartet, dass das Lebenswerk ihn zu etwas Echtem führen würde – etwas Greifbarem jenseits staubiger alter Texte und halb vergessenen Folklore. Doch der Brief in seinen Händen war anders als alles, was er je erhalten hatte.

Der Umschlag war gealtert, die Kanten knusprig wie Pergament, das zu lange in der Kälte gelegen hatte. Das Siegel war eine unbekannte Rune – eine, die er von alten Wikingerschnitzereien kannte, die von Göttern und Monstern erzählten.

Im Inneren war die Nachricht kurz:

*"Jämtland birgt die Wahrheit. Die Riesen waren nie ein Mythos. Suche die Frostburg, und du wirst sie finden."*

Es war unterschrieben: Eirik Thorsson.

Elias’ Atem stockte in der Kehle. Eirik Thorsson war ein Folklorist gewesen – ein Historiker, besessen von nordischen Mythen, insbesondere den Geschichten der Frost-Riesen. Vor zwanzig Jahren war er während einer Expedition in Jämtland spurlos verschwunden. Sein Verschwinden war zu einer weiteren Geistergeschichte geworden, einer warnenden Erzählung über Wissenschaftler, die in ihren eigenen Obsessionen verloren gingen.

Aber hier war sein Name, verschwommen in Tinte auf einem Brief, der nicht existieren sollte.

Elias hatte seine gesamte akademische Laufbahn damit verbracht, nach Beweisen für die alten Legenden zu suchen, reiste durch Skandinavien, um verlorene Geschichten aufzudecken. Und nun hatte ihm ein toter Mann eine Einladung gegeben, die er nicht ablehnen konnte.

Er buchte am nächsten Morgen den ersten Zug nach Östersund.

In die Wildnis

Elias Bergström, ausgestattet mit winterlicher Kleidung, studiert eine alte Karte in der Nähe eines zugefrorenen Sees, umgeben von hohen, schneebedeckten Kiefern in Jämtland.
Elias Bergström studiert eine verwitterte Karte in der Nähe eines gefrorenen Sees, ohne zu ahnen, dass alte Runen um ihn herum die Geheimnisse der Vergangenheit murmeln.

Jämtland im Winter war sowohl atemberaubend als auch gnadenlos. Der Schnee bedeckte das Land in schwerer Stille, und die hoch aufragenden Wälder wirkten uralt – als hätten sie existiert, lange bevor Menschen jemals hier Fuß fassten.

Elias hatte eine alte Karte besorgt, zusammengesetzt aus verschiedenen Quellen. Sie sprach von einem Ort namens *Isvidda* – der Frostburg. Laut Legende war sie die letzte Bastion der Frost-Riesen, tief verborgen in den Bergen.

Die Einheimischen in Östersund waren misstrauisch gegenüber ihm.

„Du solltest nicht zu weit ins Wildnisgebiet vordringen“, warnte ein alter Mann, während Elias Vorräte kaufte. „Menschen verschwinden dort oben. Und nicht nur wegen der Kälte.“

Eine andere Frau, ihr Gesicht blass unter ihrem Wollschal, murmelte: „Die Berge haben Augen. Vielleicht magst du nicht, was zurückblickt.“

Elias wies ihre Warnungen als von Folklore befeuerte Aberglauben zurück. Aber je tiefer er in die Wildnis vordrang, desto mehr konnte er das Gefühl nicht abschütteln, dass etwas – jemand – ihn beobachtete.

In der dritten Nacht, als er am gefrorenen Rand des Storsjön-Sees campierte, hörte er das Geräusch knackender Schritte aufwachen.

Aber als er sein Zelt verließ, waren keine Fußspuren im Schnee zu sehen.

Nur der Wind, der durch die Bäume flüsterte.

Die Eisfestung

Tief in einer eisigen Höhle steht Elias vor einer massiven gefrorenen Tür, die mit leuchtenden Runen verziert ist, während der Nebel im schwachen Licht umherschwirrt.
Elias Bergström entdeckt ein kolossales, mit Runen besetztes Eiseingangstor, dessen uralte Kraft erwacht, als er sich wagt, näherzutreten.

Es dauerte fünf zermürbende Tage, aber Elias fand sie endlich.

Versteckt in einem Gletschertal, fast perfekt verborgen, stand der Eingang zur Frostburg. Der Torbogen war ins Eis selbst gemeißelt, dessen Oberfläche mit Runen graviert war, die älter waren als alles, was Elias je gesehen hatte. Sie pulsierte mit einem sanften, unheimlichen blauen Licht – lebendig, als ob das Eis selbst atmete.

Die Kälte hier war anders. Sie war nicht nur physisch – sie war uralt, fast bewusstseinserweiternd.

Elias zögerte, bevor er eintrat. Aber die Anziehungskraft war zu stark.

Kaum hatte er die Schwelle überschritten, fiel Stille ein.

Die Höhlenwände waren glatt wie Spiegel und reflektierten Bilder, die nicht zu ihm gehörten – Schatten von Gestalten, die größer waren als jeder Mensch und sich im schwachen Licht bewegten.

Dann bebte der Boden.

Eine tiefe, resonante Stimme hallte durch die Kammer:

*"Du bist gekommen, um die Wahrheit zu suchen, Sterblicher. Aber bist du bereit, ihr Gewicht zu tragen?"*

Eine Gestalt trat aus dem Eis hervor, hoch und massiv, ihre Form von Frost und Stein umhüllt.

Der letzte der Frost-Riesen war erwacht.

Jörmundrs Geschichte

Der Riese – Jörmundr – war der Wächter der Frostburg.

Er sprach in einer Sprache, die längst aus der Zeit verloren sein sollte, doch Elias verstand ihn, als würden die Worte direkt in seinen Geist gewoben.

Die Frost-Riesen, erklärte Jörmundr, hatten einst diese Ländereien beherrscht. Sie waren keine gedankenlosen Brutalisten, sondern Beschützer der Natur, Hüter des Gleichgewichts zwischen der Welt der Menschen und der Wildnis.

Doch als die Menschheit wuchs, auch ihre Angst.

Ein großer Krieg war ausgebrochen. Die Riesen, verraten und unterlegen in der Zahl, zogen sich in die Berge zurück. Die letzten von ihnen, zu wenige zum Kämpfen, versiegelten sich im Eis – warteten auf eine Zeit, in der die Welt sich erinnern würde, dass sie mehr als Monster waren.

Aber Jörmundr war wach geblieben, beauftragt sicherzustellen, dass ihr Geheimnis niemals in die falschen Hände fällt.

Und jetzt hatte Elias dieses Gleichgewicht gestört.

Die Jäger kommen

Im Inneren der Frostfestung steht Elias dem Jörmundr gegenüber, einem gewaltigen Frostriesen aus Eis und Stein, dessen leuchtende Augen von uralter Weisheit zeugen.
Elias trifft auf Jörmundr, den letzten der Frostriesen, dessen gewaltige Präsenz die Geheimnisse einer verlorenen Welt birgt, die in der Zeit eingefroren ist.

Bevor Elias die Schwere dessen, was er erfahren hatte, vollständig begriff, zerriss das Geräusch entfernter Schüsse die Stille.

Eine Gruppe von Söldnern, angeführt von einem skrupellosen Schatzjäger namens Erik Falk, hatte Elias’ Spur verfolgt. Sie hatten dieselben Flüstereien gehört, aber sie kamen nicht aus Wissensdurst. Sie kamen nach Macht.

Jörmundr brüllte und beschwor einen Sturm aus Eis und Wind herauf. Der folgende Kampf war schnell und brutal. Die Söldner hatten zahlenmäßige und bewaffnete Überlegenheit, aber Jörmundr nutzte selbst die Kräfte der Natur.

Elias versuchte, sie aufzuhalten, mit ihnen zu verhandeln, aber Gier hatte sie geblendet.

Explosionen hallten durch die Höhle, als Falks Männer Dynamit benutzten, um das Eis zu durchbrechen. Doch sie merkten nicht, was sie erweckt hatten.

Das Eis riss. Der Boden bebte.

Und etwas regte sich unter ihnen.

Der letzte Wächter

Jörmundr wandte sich an Elias, seine massive Hand gedrückt gegen seine Brust.

*"Du musst jetzt der Wächter sein."*

Elias fühlte eine Welle von Energie durch seinen Körper strömen – Wissen, Macht, etwas Uraltes, das sich in seiner Seele niederließ.

Die Höhle begann einzustürzen. Die Söldner schrieen, während das Eis sie verschlang.

Und dann, Stille.

Als Elias seine Augen öffnete, war er draußen, der Eingang zur Frostburg wieder versiegelt.

Jörmundr war verschwunden.

Aber Elias wusste – er war nicht allein.

Epilog: Der stille Wächter

Elias, gestärkt, kämpft gegen Söldner im einstürzenden Frostkeep, während Jörmundr mit von Eis umhüllten Fäusten kämpft, während Explosionen um sie herum detonieren.
In der Frostfestung bricht ein erbitterter Kampf aus, während Elias und Jörmundr alles daran setzen, ein uraltes Geheimnis vor dem Zugriff in die falschen Hände zu bewahren.

Elias kehrte in die Zivilisation zurück, aber er war nicht länger nur ein Historiker. Er war zu etwas Größerem geworden – ein Hüter von Geheimnissen, eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

Er veröffentlichte seine Erkenntnisse als Fiktion und verbarg die Wahrheit im Gewand des Mythos.

Aber in den Tiefen von Jämtland, wo das Eis niemals schmilzt und der Wind alte Lieder flüstert, stand eine einsame Gestalt Wache.

Seine Augen hatten nun einen schwachen Schimmer, und wenn die Winterstürme kamen, antworteten sie auf seinen Ruf.

Denn Elias Bergström war nicht länger nur ein Suchender der Geschichte.

Er war ihr Wächter geworden.

Ende.

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