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Über die Geschichte: Die Bhagavad Gita ist ein Myth aus india, der im Ancient spielt. Diese Formal Erzählung erforscht Themen wie Wisdom und ist geeignet für All Ages. Sie bietet Moral Einblicke. Der heilige Dialog zwischen Arjuna und Krishna über Pflicht, Weisheit und die ewige Seele.
Die Bhagavad Gita ist eine heilige hinduistische Schrift, die Teil des indischen Epos Mahabharata ist und sich als Dialog zwischen Prinz Arjuna und dem Gott Krishna entfaltet. Sie spielt auf dem Schlachtfeld von Kurukshetra, wo Arjuna, ein Kriegerprinz, von Zweifel und moralischer Verwirrung überwältigt ist, da er in den Krieg gegen seine eigenen Verwandten, Lehrer und Freunde ziehen soll. In diesem Moment der existenziellen Krise wendet er sich an Krishna, seinen Wagenlenker, um Führung zu erhalten.
Die Gita ist nicht nur ein Gespräch über Kriegführung, sondern ein tiefgreifender philosophischer Text, der die Natur des Lebens, der Pflicht, der Rechtschaffenheit (Dharma), des Selbst und des Universums behandelt. Sie bietet Einsichten in den Weg der Hingabe, des Handelns und des Wissens und leitet Individuen zur spirituellen Erleuchtung.
Die Lehren der Bhagavad Gita haben religiöse Grenzen überschritten und werden von Philosophen, Führern und Denkern weltweit verehrt. Ihre zeitlose Weisheit inspiriert weiterhin Menschen auf ihrer Suche nach Wahrheit, Sinn und Frieden.
Die Schlacht von Kurukshetra stand unmittelbar bevor. Zwei gewaltige Armeen standen kampfbereit gegenüber – die Pandavas und die Kauravas –, beide bereit, in einem Krieg zu kämpfen, der das Schicksal des Königreichs bestimmen würde. Als Arjuna, einer der mächtigsten Krieger der Pandava-Armee, das Schlachtfeld überblickte, fielen seine Augen auf die vertrauten Gesichter seiner Verwandten, seiner Lehrer und seiner geliebten Freunde. Der Anblick erfüllte ihn mit Trauer und Zweifel. „Wie kann ich gegen meine eigene Familie, meine verehrten Lehrer kämpfen?“, dachte er. Die Last des Krieges drückte schwer auf sein Herz. Er senkte seinen Bogen, den Gandiva, und wandte sich an Krishna, der als sein Wagenlenker fungierte. „Krishna, mein Geist ist von Verwirrung bedeckt. Ich sehe in diesem Krieg nur Zerstörung, kein Gutes. Wie kann ich diejenigen niederstrecken, die ich mein ganzes Leben lang geliebt und verehrt habe? Ich fühle mich in diesem Chaos verloren. Bitte leite mich, denn ich kann nicht klar sehen.“ Krishna, der sowohl das Göttliche als auch den weisen Freund verkörperte, lächelte sanft. Er wusste, dass Arjunas Notlage mehr als nur die Weigerung zu kämpfen war – es war eine tiefgreifende spirituelle Krise. Arjuna, der Krieger, der im Kampf nie eine Niederlage erlebt hatte, konfrontierte nun seine tiefsten Ängste und Unsicherheiten. „Arjuna“, sagte Krishna, „warum trauerst du über Vergängliches? Die Seele ist ewig; sie wird weder geboren noch stirbt sie. Was du als Leben und Tod siehst, sind bloße Erscheinungen.“ Arjuna, immer noch von Zweifel ergriffen, protestierte. „Aber Krishna, wie kann ich meine Älteren, meine Cousins und meine Freunde töten? Es wäre eine Sünde, solch Schaden zu verursachen. Selbst wenn sie im Unrecht sind, kann ich Gewalt nicht rechtfertigen.“ Krishnas Antwort würde die Grundlage der Lehren der Gita bilden. Krishna begann, die ewige Natur der Seele zu erklären. „Die Seele, Arjuna, ist unsterblich. Sie wird nicht getötet, wenn der Körper stirbt. So wie ein Mensch abgenutzte Kleidung ablegt und neue trägt, so wirft die Seele alte Körper ab und nimmt neue an. Deshalb solltest du weder um die Lebenden noch um die Toten trauern.“ Arjuna hörte aufmerksam zu, doch der Konflikt in seinem Herzen blieb ungelöst. Er konnte das Gefühl nicht abschütteln, dass das Kämpfen gegen seine Verwandten von Natur aus falsch sei. Er fragte: „Aber Krishna, selbst wenn die Seele ewig ist, wie können die Handlungen, die ich in diesem Leben unternehme, keine Konsequenzen haben? Würde das Töten meiner Familie nicht schlechtes Karma bringen und mich zur Ruine führen?“ Krishna lächelte erneut, seine Augen voller Mitgefühl. „Arjuna, deine Verwirrung rührt von einem Missverständnis von Handlung und Pflicht her. Du bist ein Kshatriya, ein Krieger, und es ist deine Pflicht, in diesem Krieg für die Rechtschaffenheit zu kämpfen. Handlung, wenn sie ohne Anhaftung an die Ergebnisse ausgeführt wird, bindet einen nicht im Kreislauf des Karmas. Was zählt, ist nicht das Ergebnis, sondern die Reinheit der Absicht und die Hingabe, mit der du deine Pflichten erfüllst.“ Arjuna war verwirrt. „Wie kann ich handeln, ohne an den Ergebnissen zu haften?“ Krishna erklärte den Weg des selbstlosen Handelns, oder Karma Yoga. „Arjuna“, fuhr Krishna fort, „die Welt wird durch Handlung aufrechterhalten. Selbst ich, das Höchste Wesen, handle weiter, obwohl ich nichts davon zu gewinnen habe. Du musst auch handeln, aber ohne Anhaftung an die Früchte deiner Arbeit. Wenn du handelst, ohne nach persönlichem Gewinn zu streben, überwindest du das Karma.“ Dieses Prinzip, bekannt als Karma Yoga, lehrt, dass man sich auf die Handlung selbst konzentrieren sollte, nicht darauf, was die Handlung bringen wird. Dadurch bleibt man frei von den bindenden Wirkungen des Karmas und kann ein Leben in innerem Frieden und Erfüllung führen. Krishna ermutigte Arjuna, über die unmittelbaren Folgen der Schlacht hinauszusehen. „Du musst kämpfen, nicht weil du den Sieg begehrst, sondern weil es deine Pflicht ist, die Rechtschaffenheit aufrechtzuerhalten. Überlasse die Früchte deiner Handlungen mir und bleibe losgelöst.“ Arjuna, noch immer bemüht, Herz und Verstand in Einklang zu bringen, fragte: „Aber Krishna, gibt es keinen anderen Weg außer dem Handeln? Was ist mit dem Wissen? Kann man nicht allein durch Weisheit Erlösung erlangen?“ Diese Frage veranlasste Krishna, einen weiteren Weg vorzustellen. Krishna begann, die Bedeutung von Wissen und Weisheit zum Verständnis der wahren Natur der Realität zu erklären. „In der Tat, Arjuna, ist Wissen wesentlich. Durch Weisheit kann man die Einheit aller Dinge sehen. Die Weisen sehen keinen Unterschied zwischen einem gelehrten Gelehrten, einer Kuh, einem Elefanten oder sogar einem Hund. Sie verstehen, dass die Seele in allen Wesen dieselbe ist.“ Dieser Weg des Jnana Yoga beinhaltet die Suche nach Wissen, um die Unwissenheit zu überwinden und die ultimative Wahrheit zu erkennen. Durch die Kultivierung von Weisheit kann man die Illusionen der materiellen Welt überwinden und das Göttliche in allem sehen. Krishna warnte jedoch, dass Wissen ohne Handlung unvollständig ist. „Wahre Weisheit führt zu selbstlosem Handeln. Selbst die Weisen handeln in der Welt, erfüllen ihre Pflichten und bleiben dabei losgelöst.“ Arjuna begann, die Bedeutung von Krishnas Worten zu verstehen. Doch es gab noch einen weiteren Aspekt der spirituellen Praxis, den Krishna ihm vermitteln wollte. Krishna sprach von Bhakti Yoga, dem Weg der Hingabe an Gott. „Arjuna, der größte aller Wege ist die Hingabe. Wenn man sich mir vollständig hingibt, mit Liebe und Hingabe, kümmere ich mich um all ihre Belange. Der Anhänger, der mich ständig in Erinnerung behält, der mich in allen Dingen sieht und der sein Herz mir anbietet, ist mir am liebsten.“ Durch Bhakti kann man eine persönliche Beziehung zum Göttlichen entwickeln und Frieden in der Hingabe des Egos finden. Es ist der Weg der Liebe, bei dem die Handlungen, Gedanken und Worte des Anhängers im Dienst Gottes angeboten werden. Krishnas Worte erfüllten Arjunas Herz mit Hoffnung und Klarheit. Die Last seiner Zweifel begann zu schwinden, als er erkannte, dass sein innerer Konflikt nicht um die Schlacht selbst ging, sondern darum, seine Rolle in der größeren kosmischen Ordnung zu verstehen. Als Arjunas Geist aufgeschlossener für Krishnas Lehren wurde, offenbarte Krishna ihm seine wahre göttliche Form. Arjuna sah Krishna nicht mehr als seinen Wagenlenker, sondern als das Höchste Wesen, das das gesamte Universum in seiner unendlichen Gestalt umfasst. Diese Vision überwältigte Arjuna mit Ehrfurcht und Verehrung. Er sah das gesamte Universum – Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft – sich vor ihm entfalten. Er sah alle Wesen, von den kleinsten Kreaturen bis zu den größten Göttern, als Teil von Krishnas göttlichem Körper. Arjuna, zitternd vor Angst und Wunder, sagte: „O Herr, ich sehe das ganze Universum in dir. Du bist der Schöpfer, Erhalter und Zerstörer von allem. Wie kann ich deine Weite begreifen?“ Krishna, in seiner universellen Form, antwortete: „Was du siehst, ist nur ein Bruchteil meiner wahren Natur. Ich bin jenseits von allem, was du wahrnehmen kannst, und doch bin ich in allen Dingen. Ich bin die Quelle von allem und durchdringe die gesamte Schöpfung.“ Diese Vision vertiefte Arjunas Verständnis seiner Pflicht und der Natur des Universums weiter. Nachdem Arjuna Krishnas göttliche Form gesehen hatte, waren seine Zweifel schließlich verflogen. Er erkannte, dass die Schlacht von Kurukshetra nicht nur ein physischer Krieg war, sondern ein Symbol für den ewigen Kampf zwischen Rechtschaffenheit und Unrecht. Arjuna sagte: „Krishna, du hast mir den Weg gezeigt. Ich verstehe nun, dass meine Pflicht ist zu kämpfen, nicht um persönlichen Gewinn, sondern um das ewige Gesetz des Dharma aufrechtzuerhalten. Ich übergebe mich deinem Willen. Bitte leite mich.“ Krishna, zufrieden mit Arjunas Hingabe, versicherte ihm: „Fürchte dich nicht, Arjuna. Diejenigen, die den Pfad der Rechtschaffenheit mit Glauben und Hingabe gehen, werden immer von mir beschützt. Erfülle deine Pflichten ohne Anhaftung, und du wirst Befreiung erlangen.“ Mit seinen gelösten Zweifeln und seinem Herzen, erfüllt von Krishnas Lehren, nahm Arjuna seinen Bogen, Gandiva, erneut auf. Sein Geist war klar, sein Zweck erneuert. Die große Schlacht von Kurukshetra begann. Als die Armeen aufeinandertrafen, kämpfte Arjuna mit einem Gefühl der Loslösung, nicht mehr besorgt über Sieg oder Niederlage. Er kämpfte nicht für sich selbst, sondern für die Sache der Rechtschaffenheit. Die Lehren der Gita leiteten ihn während der gesamten Schlacht. Er blieb zentriert in seiner Hingabe an Krishna und erfüllte seine Pflicht als Krieger ohne Anhaftung an die Ergebnisse. Die Lehren der Bhagavad Gita reichen weit über das Schlachtfeld hinaus. Ihre Botschaft von selbstlosem Handeln, Hingabe und Weisheit spricht Menschen aller Hintergründe und Glaubensrichtungen an. Sie thematisiert die ewige menschliche Suche nach Sinn, Zweck und innerem Frieden. Der Einfluss der Gita hat sich über Jahrhunderte und Kontinente hinweg verbreitet. Sie hat große Führer wie Mahatma Gandhi inspiriert, der in ihr die Stärke fand, einen gewaltlosen Kampf für die Unabhängigkeit Indiens zu führen. Philosophen, Gelehrte und spirituelle Suchende haben sich alle der Gita zugewandt, um Führung in ihrem persönlichen und beruflichen Leben zu finden. In der modernen Welt sind die Lehren der Gita genauso relevant wie eh und je. Ihre Botschaft ermutigt Individuen, mit Integrität zu leben, ihre Pflichten mit einem Sinn für Zweck zu erfüllen und das Göttliche in sich selbst und in anderen zu suchen. Die Bhagavad Gita ist mehr als nur eine Schrift; sie ist ein zeitloser Leitfaden für ein Leben mit Sinn, Frieden und Erfüllung. Durch ihre Lehren lernen wir, dass das Leben eine Reise ist und unser ultimatives Ziel darin besteht, unsere wahre Natur als ewige Seelen zu erkennen. Indem wir den Wegen des Wissens, des Handelns und der Hingabe folgen, können wir die Illusionen der materiellen Welt überwinden und spirituelle Befreiung erlangen. Die Gita erinnert uns daran, dass wir, egal welche Herausforderungen wir meistern müssen, niemals allein sind. Das Göttliche ist immer bei uns, leitet uns, schützt uns und führt uns zur ultimativen Wahrheit.Das Dilemma von Arjuna
Die Natur des Selbst
Karma Yoga – Der Weg des selbstlosen Handelns
Jnana Yoga – Der Weg des Wissens
Bhakti Yoga – Der Weg der Hingabe
Die Vision der universellen Form
Hingabe und Befreiung
Der Beginn der Schlacht
Das Erbe der Gita
Fazit – Die ewige Weisheit